HV-Lüneburg

Spiele aller Mannschaften Rück- und Vorschau

Kein Zusatzbeitrag für die abgelaufene Saison

Aufgrund der aktuellen Situation haben der Vorstand + Beirat beschlossen, dass es für die abgelaufene Saison keinen Zusatzbeitrag in Form des Punktesystems gibt.

Es brauchen also keine Karteikarten von den Mitgliedern ausgefüllt werden.

Bleibt gesund.

 

Euer Vorstand + Beirat

Hallen wieder offen ab 02.06.2020

Das Handballtraining in der Halle wird mit den entsprechenden Coronavorschriften wie folgt wieder aufgenommen:

Damen, Herren und A-Jugend vom 02.06.2020-05.06.2020 in den üblichen Trainingsorten

Weiblich und männlich b/c vom 08.06.2020-12.06.2020 in den üblichen Trainingsorten

Alle anderen Mannschaften ab 15.06.2020 können das Trainingsprogramm durchführen.

Für die Minis und Ballzirkus wird es eine gesonderte Mitteilung geben. Ziel ist es mit den Kindern im Freien zu trainieren.

Die Trainingszeiten, die bisher für draußen geplant sind, können sofort beginnen!

Um am Training teilnehmen zu können, muss die folgende Einverständniserklärung
unterschrieben zum Training mitgebracht werden. Dies ist nur einmal erforderlich.

Euer Vorstand 

Im Link könnt ihr die Erklärung als PDF-Datei herunterladen

Hygiene- und Trainingskonzept

Gültig für den Trainingsbetrieb aller Mannschaften. Gilt für den Sportplatz und die Hallen.

Stand: 01.06.2020

Grundsatz:

Das Konzept ist für alle Sportler*innen, Eltern und Trainer*innen bindend. Der Handballverein Lüneburg hat für alle Mannschaften ein einheitliches Hygiene- und Trainingskonzept.

Diesem Konzept liegen die Leitplanken des DOSB vom 28.4.2020 und dem “Return to Play” des DHB vom 30.4.2020 zugrunde.

Inhalt des Trainings

Athletik- und/oder Techniktraining sowie handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe mit Anleitung durch Trainer*in und bis zu einer Gruppengröße von 20 Sportler*innen.

Organisation

  • Gruppengröße von maximal 20 Sportler*innen. Zur Gruppengröße sind die dynamischen Entwicklungen der Vorgaben zu beachten und ggf. anzupassen.
  • Die Kleingruppen (max. 5 Sportler*innen) sollten sich immer aus den selben Sportler*innen und Trainer*innen zusammensetzen. Die Gruppen werden durch die Trainer*innen zusammengestellt.
  • Das Training kann nur auf dem Sportgelände stattfinden, wenn ausreichend Abstand zu anderen Gruppe gewährleistet ist.
  • Die Sportler*innen betreten und verlassen das Trainingsgelände in einer Reihe hintereinander mit 2 m Abstand untereinander.
  • Es wird protokolliert, wer mit wem (Kleingruppe) am Training teilgenommen hat. Die Listen werden aufbewahrt.
  • Einhaltung der Abstandsregelung von mindestens 2 Metern zur Trainingspartner*in, Trainer*in oder anderen Personen.
  • Die Sportler*innen erscheine frühestens 10 Minuten vor Trainingsbeginn und verlassen nach dem Training umgehen das Sportgelände.
  • Die Umkleidekabinen sind gesperrt.
  • Jede Sportler*innen kommt bereits umgezogen in Sportkleidung zu der Übungseinheit und bringt selbstständig mit:
  • warme Überziehkleidung
  • ein Handtuch
  • Desinfektionsmittel
  • Getränke
  • die vom Trainer zuvor angesagten Trainingsgeräte (Ball / Terraband / Seilchen / usw.)
  • Für jede Trainingsperson wird ein „Hütchen“ mit jeweils 3 Metern Abstand aufgestellt, wo die Sportler*innen ihre Kleindung/Getränke und Taschen lassen, um einen Kontakt vor Beginn bzw. in den Trinkpausen zu vermeiden.
  • Vor Beginn des Trainings und in den Trinkpausen sind die Hände und benutzen Gegenstände zu desinfizieren. Für ausreichend Desinfektionsmittel für Hände und Gegenstände wie z.B Bälle habe die Sportler*innen zu sorgen.
  • Es werden keine Hilfestellungen mit Körperkontakt durchgeführt. Werden alle Regelungen (vor allem die Abstandsregelung) eingehalten, dann scheint das Risiko einer Infektion durch Ballberührung, laut Einschätzung der Experten, gering. Pass- und auch Wurfübungen können demnach durchgeführt werden
  •  
  • Bei Laufeinheiten sollten größere Distanzen beachtet werden (10 Meter). Die Sportler*innen dürfen nicht nebeneinander laufen und sich auch möglichst nicht überholen. Die Reihenfolge sollte deshalb mit den schnelleren Sportler*innen beginnen.
  •  
  • Die Trainer*innen führen für Verletzungen, wie sonst auch, Verbandszeug immer mit zum Training. Dieser wird um Mund-Nasen-Schutzmaske und Handdesinfektion erweitert.
  • Sportler*innen, die zu der Risikogruppe gehören bzw. regelmäßig in Kontakt mit Risikogruppen stehen, wird bis auf Weiteres empfohlen, autonomes Sporttreiben zu bevorzugen oder die Trainer auf diesen Umstand hinzuweisen und ggf. gesonderte Einzelaufgaben mit größerem Abstand zur Kleingruppe zu absolvieren.
  •  
  • Zuschauern ist die Teilnahme an den Trainingseinheiten untersagt.

Hygiene

  • Duschen und Umziehen erfolgen ausschließlich zu Hause. Die Umkleidekabinen sind gesperrt.
  • Ein Gruppenwechsel wird mit 10 Minuten Unterbrechung/Abstand durchgeführt, um Kontakt zwischen den Trainingsgruppen zu vermeiden.
  • Kontaktlose Sportausübung: kein Händeschütteln, Jubeln, Trauern, Umarmen o.ä.
  • Die Sportler*Innen nutzen sofern möglich ihre eigenen Materialien.
  • Einhaltung der Desinfektions- und Hygieneregeln, insbesondere Handhygiene sowie Desinfektion benutzter Sportgeräte, wie zum Beispiel Langhanteln und Handbälle ist sicherzustellen. Nach jeder Trainingseinheit sind benutze Gegenstände zu desinfizieren.
  • Fahrgemeinschaften mit Trainer*in oder Trainingspartner*in von/und zum Training sind zu vermeiden und nur im Ausnahmefall nur unter Verwendung einer Mund-Nasen- Schutzmaske zulässig.
  • Das Tragen von Schweißbändern zur Absorption von Schweiß von den Handflächen/ der Stirn wird empfohlen.
  • Im Verdachtsfall bzw. einer Ansteckung eines Gruppenmitglieds mit COVID-19 muss der Kleingruppen-Trainingsbetrieb unverzüglich eingestellt und Absprachen bezüglich der Weiterführung mit den örtlichen Anlaufstellen – Gesundheitsämter oder hausärztliche Praxen –geführt werden. Bis eine Infektion ausgeschlossen bzw. bestätigt wird, sollte der Trainingsbetrieb der Kleingruppe nicht fortgesetzt werden. Eltern/Sportler*innen haben bei einem Verdachtsfall umgehend die Trainer*in zu informieren.
  • Es dürfen nur Sportler*innen am Trainingsbetrieb teilnehme, die eine schriftliche Einverständniserklärungen, abgegeben haben und den Erhalt des Trainings- und Hygienekonzeptes des Handballvereins Lüneburg schriftlich bestätigt haben.

Einverständniserklärung

Name der Sportler*innen:
geboren am:

Hiermit erkläre(n) ich mich einverstanden, wieder am Trainingsbetrieb unter Einhaltung der Auflagen des Hygiene- und Trainingskonzept teilzunehmen.

Über das Hygiene- und Trainingskonzept bin ich unterrichtet worden.
Das Konzept ist auf der Homepage des HV Lüneburg hinterlegt und kann dort eingesehen werden. (www.hv-lueneburg.de)

 

 

Datum:

Ort:

Unterschrift des Sportlers oder des Erziehungsberechtigten

 

 

Hier auch als Worddatei zum downloaden

Nichts Genaues weiß man nicht!!!

Während die hochbezahlten Kicker vor leerer Kulisse ihre Saison beenden, versuchen die Handballer nach vorzeitig abgebrochener Saison schon die neue Spielzeit zu planen. Eine detaillierte Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht möglich. Darauf weist der HVN in einer aktuellen Pressemitteilung auf seiner Homepage hin. Dies hängt entscheidend davon ab, wann die Handballer wieder in die Halle dürfen und vor allem, wann Kontaktsport wieder uneingeschränkt möglich ist. Unter der Voraussetzung, dass tatsächlich ein Spielbetrieb – in welcher Form auch immer – ab September wieder möglich ist, plant der HVN zunächst die Durchführung der Relegation zu den Jugendlandesligen, dann zu den Jugendoberligen.

Eine konkrete Terminplanung will der HVN nach seiner Presseveröffentlichung allerdings verständlicherweise erst vornehmen, wenn absehbar ist, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.  Möglicherweise wird deshalb der reguläre Jugendspielbetrieb nach den Relegationen erst nach den Herbstferien aufgenommen und über die Osterferien 2021 hinaus ausgedehnt. Es ist aber auch denkbar – so der HVN – dass die Anzahl der Mannschaften je Staffel und damit die Spieltage reduziert werden. Man darf gespannt sein, wie und wann die neue Saison startet!

Liebe Handballerinnen und Handballer, liebe Eltern

Liebe Handballerinnen und Handballer, liebe Eltern,

bekanntermaßen sind derzeit die Sporthallen und auch die Sportplätze noch gesperrt bzw geschlossen und es ist abzusehen, dass es auch in nächster Zeit noch keinen „Kontaktsport“ geben wird. Der DHB hat zwischenzeitlich „Empfehlungen“ veröffentlicht, die nachfolgend wiedergegeben werden:

 

„ DHB und Landesverbände geben Vereinen mit „Return to play“ klare Handlungsempfehlungen.

 

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

 

Die geplanten Stufen sind:

 

    STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)

    STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)

    STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)

    STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)

    STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)

    STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)

    STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)

    STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

 

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

 

Das Positionspapier steht unter dhb.de/returntoplay zum Download zur Verfügung. Weitere Materialien, die Vereine in ihrer Kommunikation und zur praktischen Gestaltung des Wiedereinstiegs nutzen können, werden nach und nach zur Verfügung gestellt. Georg Clarke, Mitglied des DHB-Präsidiums, Vorsitzender der Jugendkommission und Präsident des Bayrischen Handballverbandes, sagt: „Über den Handballsport in den Vereinen finden Kinder und Jugendliche Halt und Orientierung. Wir haben mit ehrenamtlichem Engagement wertvolle Strukturen geschaffen. Diese möchten wir in Abstimmung mit Politik und Behörden weiter mit Leben füllen.“

 

In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Schober: „Deutscher Handballbund und Landesverbände bleiben auf allen Ebenen im Austausch mit Politik und Behörden. Wichtig für den Handball und generell für den Mannschaftssport ist, dass wir in einer sinnvollen Diskussion um Lockerungen Gehör finden, um den Handballsport den Umständen angepasst wieder zurück in die Hallen zu bringen.“

DHB und Landesverbände geben Vereinen mit „Return to play“ klare Handlungsempfehlungen.“

 

Sobald es aufgrund von Lockerungen die Möglichkeit gibt, dass in Gruppen das Training der Mannschaften beim HVL wieder aufgenommen werden kann und dafür auch entsprechende Örtlichkeiten gefunden wurden (Sportplätze, Beachhandballfelder etc) wird sich der Vorstand gemeinsam mit den TrainerInnen an dieser Stelle und/oder über die Mannschaftsverteiler melden.

Bis dahin bleibt fit und vor allem gesund!

Der Vorstand

Saisonende auch in der Region

Saisonende in der Region! Wie zu erwarten schloss sich die Region dem Vorschlag des HVN an und beendet die Saison 19/20. Daraus ergibt sich folgendes:

1. Damen Oberliga

2. Damen Regionsliga

1. Herren Landesliga

2. Herren Regionsoberliga

3. Herren Regionsklasse

Die Jugendbereiche sind noch nicht endgültig entschieden. Wir gratulieren der 1.Herren und der 2. Damen zum Aufstieg und der 1. Damen zum Klassenerhalt.

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Planungen laufen!

Euer Vorstand und Beirat

Hallen bleiben weiter mindestens bis 25.05.2020 gesperrt

Hallo ihr Lieben

Der Landkreis hat die weitere Sperrung von Turnhallen und Sportanlagen verfügt.

Aus diesem Grund hat der Vorstand den Beschluss die Hallennutzung auszusetzen bis zum 25.05.2020 erweitert. Deshalb bitten wir euch um Geduld. Sobald es konkrete Neuigkeiten gibt werden wir euch informieren.

Bleibt gesund,

Euer Vorstand und Beirat

Handballverband Niedersachsen bricht die Saison ab!!

Das ist die soeben veröffentlichte Entscheidung des HVN-Vorstandes. Es gibt keine Absteiger, was für den HVL bedeutet, dass die 1. Damen in der Saison 2020/21 in der Oberliga Niedersachsen  spielt!

Die Region Lüneburger Heide entscheidet zwar über die Fortsetzung der Saison auf Regionsebene  in eigener Verantwortung. Der HVN empfiehlt aber den Regionen, genauso vorzugehen. Das würde dann für die erste Herren den Landesligaaufstieg perfekt machen!

Die Relegationsspiele im Jugendbereich wird es erst nach den Sommerferien geben. Wann es mit dem Training wieder los gehen kann, hängt zunächst einmal davon ab, wie die Bundesregierung und die Länder den „Exit“ regeln. Näheres hierzu soll ja nach Ostern bekanntgegeben werden.

Hier der Wortlaut der HVN-Mitteilung:

Der Handball-Verband Niedersachsen bricht die Saison 2019/2020 ab. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Präsidiums während einer Telefonkonferenz am Mittwoch. „Einstimmig”, erklärt Präsident Stefan Hüdepohl. „Es wird keine Absteiger geben.

Die Aufsteiger werden über die Quotientenregelung ermittelt.” Laut Hüdepohl schließe sich der Handball-Verband Niedersachsen damit Landesverbänden des Deutschen Handballbundes an, die in den vergangenen Tagen bereits eine Beendigung des Spielbetriebs empfohlen hatten.

Die Entscheidung vom Mittwochabend gelte für alle Spielklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen. Hüdepohl: „Wir empfehlen jetzt unseren selbstständigen Regionen, genauso vorzugehen.“

Für die Wertung der einzelnen Spielklassen des Verbandes werde ein Quotient aus den erspielten Pluspunkten und der Anzahl der bis zum Saisonabbruch absolvierten Pflichtspiele gebildet. Hüdepohl: „Bei gleichem Quotienten ziehen wir für die Wertung den direkten Vergleich heran.”

Die Spieltechniker hätten bereits am Mittwochabend begonnen, die Abschlusstabellen zu errechnen. „Wir gehen davon aus, dass wir diese spätestens in der Woche nach Ostern auch veröffentlichen werden”,  sagt der 46-jährige Rechtsanwalt aus Uelzen. Die Quotientenregelung gelte unter den Mitgliedern des Präsidiums als „fairste Regelung”.

Den Meldeschluss für die Saison 2020/2021 setze der Handball-Verband Niedersachsen voraussichtlich auf den 15. Mai fest. Den Termin für den Beginn der Qualifikation im Jugendbereich werde auf nach den Sommerferien verschoben. Den Modus und die Staffeleinteilungen und –größen für die Qualifikation und die Saison werde man

schnellstmöglichst bekanntgegeben.

Wie geht es weiter im Amateurhandball??

Am 8. April will der Vorstand des Handballverbandes Niedersachsen  eine Videokonferenz durchführen und über die Fortsetzung der Saison 2019/2020 diskutieren. Dabei wird es auch um die Frage gehen, wann und wie die eigentlich nach den Ostertagen angesetzten Relegationsspiele zu den Jugendober- und -landesligen gespielt werden können/sollen. Wie auch immer und wann auch immer eine endgültige Entscheidung fällt, wird es der Vorstand nie allen Recht machen können. Wird die Saison im Mai/Juni zu Ende gespielt, profitieren vielleicht die Mannschaften,  bei denen Langzeitverletzte oder Auslandsreisende zurückgekommen sind, die im März oder April noch nicht einsetzbar gewesen wären. Gilt der bisherige Tabellenstand, sind vielleicht Mannschaften benachteiligt, die sich im letzten Viertel der Saison aufgrund des Spielplanes noch einiges ausgerechnet hätten. Was auch immer am Ende entschieden wird: Angesichts von weltweit  Hunderttausenden von Erkrankten und Tausenden von  Toten, zahlreichen Privat- und Firmeninsolvenzen, drohender Massenarbeitslosigkeit und sonstigen Schicksalen sollten wir Sportler uns vielleicht darauf besinnen, dass es viel viel wichtigeres auf der Welt gibt als unseren Sport, auch wenn er uns sonst so  begeistert, fit hält und vor allem auch den Gemeinsinn fördert!

 

Dessen ungeachtet wollen wir einmal einen Blick auf die aktuellen Tabellenstände der HVL-Mannschaften werfen. Insgesamt fünf SeniorInnen und zehn Jugendmannschaften sind in der Saison 2019/20 noch  am Start:

Die 1. Damenmannschaft ist momentan in der Oberliga Niedersachsen Tabellenletzter, hat aber bei noch sechs ausstehenden Spielen zumindest rechnerisch noch eine klitzekleine Rettungschance. Sollte die Saison ohne Absteiger abgebrochen werden, muss man sicherlich vereins- und mannschaftsintern  besprechen, ob der Kader auch in der kommenden Saison oberligatauglich ist. In einigen Spielen haben die Mädels von Trainer Doberass das durchaus gezeigt.

Die 2. Damenmannschaft ist drei Spieltage vor Schluss mit sechs Punkten Vorsprung Tabellenführer in der Regionsklasse 1. Hier war der Aufstieg also fest eingeplant.

Gleiches gilt für die 1. Herrenmannschaft in der Regionsoberliga. Drei Spieltage vor Schluss ist man punktgleich mit Soltau II an der Tabellenspitze und war auf dem besten Weg zurück in die Landesliga. Insbesondere für die vielen jungen Talente des HVL wäre ein Aufstieg natürlich erstrebenswert.

Die 2. Herrenmannschaft liegt drei Spieltage vor Schluss im gesicherten Mittelfeld auf Platz 5 und hat sich als Aufsteiger und trotz schmalem Kader hervorragend verkauft.

Ohne Probleme sofort den Spielbetrieb wieder aufnehmen könnte die 3. Herrenmannschaft, da die Oldies  auch in der Saison nicht trainieren, sondern sich die Spielvorbereitung auf wöchentliches Kicken und gemütliche Beisammensein beschränkt. Viel ärgerlicher als die noch ausstehenden vier Spiele ist die Tatsache, das auch die „Ouzofalle“ und das Schalli momentan geschlossen sind und es auch keine gemeinsamen CL-Fernsehabende gibt. Da geht schon ein wenig „Kultur“ verloren. Die Mannschaft ist derzeit nach Minuspunkten zusammen mit dem TSV Bienenbüttel an der Tabellenspitze der Regionsklasse 1, hat den direkten Vergleich gegen Bienenbüttel gewonnen, aber bereits entschieden, dass man ein eventuelles Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen wird.

Bei der weiblichen Jugend waren insgesamt vier Mannschaften am Start. Die weibliche A-Jugend ist zwei Spieltage vor Schluss in der Landesliga Nord Fünfte.

Besonders ärgerlich wäre ein Saisonabbruch für die weibliche C-Jugend. Die Mannschaft ist derzeit Tabellenführer in der Landesliga Nord und hätte noch zwei ausstehende Spiele gegen den Tabellenletzten und den Vorletzten. Hier wäre also die Meisterschaft greifbar nah.

Die 2. weibliche C-Jugend ist drei Spieltage vor Schluss in der Regionsoberliga Fünfte, die weibliche D-Jugend zwei Spieltage vor Schluss Vierte. Für beide Mannschaften wäre also ein Saisonabbruch nicht so entscheidend, auch wenn man als Sportler natürlich eine Saison ordentlich zu Ende spielen möchte.

Im männlichen Jugendbereich sind insgesamt sechs Jugendmannschaften am Start. Die männliche A-Jugend ist in der Verbandsliga momentan Vierte, was angesichts der zahlreichen Ausfälle im Laufe der Saison durchaus positiv ist.

Die männliche B-Jugend hat sich zum zweiten Mal hintereinander für die Oberliga qualifiziert, was angesichts der Internatsmannschaften als Gegner eine klasse Leistung ist. Dort ist die Mannschaft drei Spieltage vor Schluss Fünfter und wäre damit direkt für die Oberligavorrunde der Saison 2020/21 qualifiziert, wenn die Saison tatsächlich jetzt zu Ende wäre. Ansonsten würden noch zwei Heimspiele gegen Burgdorf und Hildesheim anstehen.

Die männliche C-Jugend ist derzeit punktgleich mit der HSG Seevetal in der Regionsliga Tabellenführer. Den direkten Vergleich gegen Seevetal hat man allerdings verloren, so dass man auf einen Punktverlust der Seevetaler in den letzten Spielen gehofft hatte.

Die männliche D-Jugend ist bereits durch mit der Saison in der Regionsliga und  dort mit 11 Punkten Vorsprung ungeschlagen Meister geworden. Die Ehrung durch die Region steht noch aus, aber die könnte man  sicher auch in etwas ruhigeren Zeiten zu Beginn der Saison 20/21 durchführen.

Die 1. männliche E-Jugend ist zwei Spieltage vor Schluss Tabellenführer, aber das entscheidende Spiel um den Meistertitel gegen Eyendorf steht noch aus. Die 2. männliche E-Jugend ist zwei Spieltage vor Schluss Vierter in der Regionsliga. Auch hier hätte ein Saisonabbruch keinen unmittelbaren Einfluss auf Auf- und Abstieg.

 

Was auch immer der HVN am Ende entscheidet: Wir werden es als faire SportlerInnen zu akzeptieren haben und hoffen, das am Ende alle HVLer nebst Familien gesund durch die Krise kommen und wir dann hoffentlich in der neuen Saison in der Sporthalle Oedeme wieder Handball zu sehen bekommen. Eine Prognose zu Terminen und Ablauf  wird man allerdings seriös im Moment nicht abgeben können.

 

Bleibt alle gesund!!

 

 

Absagen aller Punktspiele und Training

Nachdem der HVN alle Punktspiele bis zum 19.04.200230 abgesetzt hat, und damit die Dringlichkeit wegen des Coronavirus unterstreicht, sieht sich der Vorstand des HVL in der Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, das Training ebenfalls komplett zu streichen.

 

Das schreibt der HVN auf seiner Homepage:

Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen setzt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb auf den Ebenen des Verbandes und der Gliederungen aus. Darüber informierten Präsident Stefan Hüdepohl und Geschäftsführer Gerald Glöde soeben die Mitgliedsvereine des Handball-Verbandes Niedersachsen. „Es gilt für uns alle, die Verbreitung des Coronavirus so schnell wie möglich zu verlangsamen”, sagt Hüdepohl. 

Das Präsidium setzt den Spielbetrieb auf den Ebenen des Verbandes und der Gliederungen aus.

Laut Mitteilung des Präsidiums soll der Spielbetrieb zunächst bis einschließlich 19. April ruhen. „Wir werden rechtzeitig über weitergehende Maßnahmen informieren“, erklärt der Präsident. 

Nicht zwingend notwendige Sichtungsveranstaltungen, Tagungen sowie Aus- und Fortbildungsveranstaltungen auf Verbandsebene setzt das Präsidium genauso ab. Man empfehle den Vereinen, auch den Trainingsbetrieb einzustellen.

Von Anfragen an die Spielleitenden Stellen bitte das Präsidium abzusehen.

HVL III gewinnt Nachholspiel

Bis zur 40. Minute hatte die als Zuschauer angereiste halbe Mannschaft des TSV Bienenbüttel die Hoffnung, die HVL-Oldies würden im Nachholspiel gegen die Oldies des TV Uelzen III Federn lassen;  am Ende setzten sich am Mittwochabend jedoch die Lüneburger durch. Nachdem sich die Oldies am vergangenen Sonntag weitestgehend schonen durften, hatten sie in der ersten Hälfte des Spiel einige Probleme mit der unorthodoxen Spielweise der Gäste. Vorne wurde der Ball seelenruhig hin- und hergespielt und dann versucht,  über einen Bodenpass den Kreisläufer anzuspielen oder Linkshänder Henrik Löbens in Wurfposition zu bringen, hinten stand eine defensive 6-0 Abwehr mit einem starken Torhüter, der in Halbzeit eins mehrere Hundertprozentige zunichte machte. So lag der HVL nach 27 Minuten mit 10-15 zurück. Aber das Gute an den Oldies ist ja, dass ungefähr 10 Trainer auf der Bank und auf dem Feld sind, die alle eine andere Meinung haben, sich in der Pause kurz aufregen und wechselseitige Vorwürfe machen, um sich dann in Halbzeit zwei der eigenen Stärken zu besinnen. In der Abwehr wurde jetzt mit Strunk, Schröder und dem „Debütanten“ aus der ersten Herren Jurek Schnackenberg besser zugegriffen und nach Ballbesitz dieser auch schnell nach vorne gespielt und so stand es in Minute 39 nach einem 8-3 Lauf des HVL insbesondere nach fünf Toren von Leon Weiss 19-18 für den HVL. Die Gäste gaben aber nicht auf und blieben bis zum Schluss dran, auch weil der HVL einen Siebenmeter vergab und sich eine unnötige Mecker-Zwei-Minuten-Strafe einhandelte. Die letzten sechs Minuten gelang es jedoch den Gästen aus Uelzen nicht die Abwehr des HVL zu überwinden und so stand am Ende ein verdienter 25-24 Sieg des HVL.

Für den HVL am Ball: Terhart und Tran im Tor, Wadel (3), Strunk, Krause (3), Wenda, Schnackenberg (3), Schröder (3), Siegismund, Weiß (10), Gawlitta, Schacher (1), Borbe (2) und als Headcoaches  Herkes und Cloppenburg

männliche D Jugend – Verlustpunktfrei zum Titel

Seit 2017 sind sie „Ein DreamTeam“ und mittlerweile 14 Mann stark. Mit ihrem Trainer- und Betreuergespann sind sie während der Zeit, durch Dick und Dünn gegangen. Der elterliche Fanclub ist die 8. Kraft auf der Platte und stolz sind sie nicht nur auf ihre bisherigen Titel in der Regionsoberliga und Regionsliga sondern auch, das Amazon ihr Team im Jugendhandball sponsert.

mD Power ab der ersten Minute

Die Lüneburger erwischten einen Start nach Maß: Nicht nur, dass Keke Wieben im Rückraum und Noah Sabin von rechts Außen die ersten Angriffe erfolgreich abschlossen, Emil Sleifir im Tor wehrte gleich mit einer Glanzparade den ersten Wurf der Hausherren in die lange Ecke ab.

Mit einer starken Defensivleistung und schnellem Angriffsspiel zeigten nun die HVL Jungs, was der MTV in den nächsten 30 min zu erwarten hatte und schalteten umgehend einen Gang höher.

Die mD setzte mit Keke Wieben, Henry Flohr, Kian Samara, Matti Mertens sofort nach und mit Passspiel aus dem Rückraum zum links Außen Leo Patzelt, kam auch dieser zum erfolgreichen Abschluss zum 1:10 für dem HVL. Weiter aus der Abwehrstärke heraus, umschalten ins Tempospiel und mit kreativen Spielzügen in den Rückraum und Kreis schlossen die Lüneburger die Halbzeit mit 2:13 und komfortabler Torausbeute ab.

Gastgeber zeigt Nerven

Auch nach Wiederbeginn setzten die Gäste aus Lüneburg den ersten Treffer, mussten zuvor aber einen 7m hinnehmen, den Torwart Emil Sleifir glänzend parierte. Im Gegenzug wurde Kian Samara am Kreis während des Torwurfes grundlos aus der Luft geholt, was zum 7m Tor durch Henry Flohr führte.

Amelinghausen hatten insbesondere dem Tempo der Lüneburger in dieser Phase nur wenig entgegenzusetzen, ließen aber vereinzelt ihren Emotionen freien Lauf, so das die Unparteischen, drei Verwarnungen mit Gelb, sowie zwei mal 2 Minuten Strafen und erneute 7m gegen den MTV, in dem ansonsten fairen Spiel, aussprechen mussten.

Unbeeindruckt davon setzte der Rückraum erfolgreich nach, insbesondere aber auch unsere Außen Bela Mailänder und Kalle Pieper in Szene, der mit weiteren vier Treffern nachlegte und somit ein 4:23 Erfolg mit Schlusspfiff erzielt wurde.

TSV Gellersen – ein fairer Gegner

Das wohl fairste Punktspiel der Saison, sollte sich danach gegen den TSV Gellersen entwickeln. Für die HVL-Boys war es zudem ein ganz besonderes, denn ein Teamplayer der ersten Stunde absolvierte sein letztes Spiel für die mD, um sich seiner zweiten Sportart, in der er sich für die Nord-Westdeutsche Meisterschaft qualifiziert hatte, zukünftig zu widmen.

Leicht umgestellt legten die Lüneburger da los, wo sie im letzten Spiel aufgehört hatten und setzten Gellersen schon nach 5 min mit 0:5 unter Zugzwang.

Defense und Block reagierten konsequent und der eingewechselte Towart Leo Patzelt war zudem ein starker Rückhalt, der ebenfalls mit seiner Reaktionsschnelligkeit glänzte und sicher einen 7m reflexartig parierte.

Temporeiches Spiel in den Rückraum der Gegner sorgte für weitere Treffer und für den 1:9 Halbzeitstand.

Die Ansage des Coaches hieß nun den Teamkapitän Kalle Pieper in Szene zu setzen, der jetzt in die Kreisposition wechselte, um ihm das letzte Spiel der Saison, mannschaftlich zu widmen. Nochmal richtig mit Spaß am Handball auf die Platte gehen und alle technischen Qualitäten rausholen, war der Tenor.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit und der Turbo der mD wurde gestartet. Die Abwehr ging offensiv an den Gegner, eroberte immer mehr Bälle, legte an Tempo zu und machte das Spiel über die Außen breit mit Pässen in den Kreis, der jede Möglichkeit zum Tor nutzte, auch zum großen Jubel der mitgereisten Fans.

Halb und Außen kreuzten, rissen immer wieder Abwehrlücken auf, indem der Rückraum einstoßen konnte und das Torverhältnis zur Hälfte der zweiten Halbzeit, mit Kian Samara, Keke Wieben, Henry Flohr, Matti Mertens, Emil Sleifir und den Außen Niklas Knopf und Noah Sabin auf 3:17 erhöhte.

Die Schlussphase begann und die gesamte Mannschaft stellte sich nun in den Dienst des ausscheidenden Mannschaftskapitän. Der wurde jetzt von allen Positionen bedient, so das unter stetigem Beifall der Tribüne, Kalle Pieper weitere vier Tore, sowie den letzten Saisontreffer der mD, vor dem Abpfiff zum 4:24 Endstand erzielen konnte.

Ein wunderbarer, erfolgreicher und fröhlicher Saisonabschluss auf der Platte für unsere D-Jugendspieler.

Unserem Dank gilt der elterlichen Fankurve, die uns mit viel Beifall und Zuspruch, zahlreich über die Saison begleitet haben.

Für den HVL spielten, siegten und freuten sich:
Emil Sleifir (Tor/(1), Leo Patzelt (1)/Tor), Kalle Pieper (10), Keke Wieben (19), Matti Mertens (1), Kian Samara (3), Henry Flohr (8), Noah Sabin (2), Luis Masch, Bela Mailänder, Niklas Knopf (2)
Es fehlten: Thure Wilken, Jonas Freytag, Lino Weiß, Tomas Scharffe. 

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