Handball Verein Lüneburg

mD Erster Sieg nachträglich aberkannt

Am vergangenen Sonntag trafen in der Vorrunde zur Regionsoberliga unsere beiden D-Jugend-Mannschaften zum ersten Punktspiel nach langer Zeit aufeinander. Die Jungs in beiden Mannschaften waren nervös und aufgeregt, doch schon bald sahen die Zuschauer gelungene Angriffs- und Abwehraktionen auf beiden Seiten. Das Spiel endete mit einem 30:8 Sieg für die D1.

Am Freitagnachmittag dann der Schock: Das Spiel wurde mit 0:0 Toren für die D2 gewertet! Was war passiert? Die D1 hatte einen nichtberechtigten Spieler eingesetzt, soweit die Rechtslage und die genaue Anwendung der Strafe. Bei dem eingesetzten Spieler handelte es sich allerdings um einen Vater, der ebenfalls beim HVL erfolgreich Handball spielt! Jeder hat gesehen, dass kein Erwachsener zwischen lauter 10 – 12jährigen herumläuft, zumal er zeitgleich am Kampfgericht saß.

Die Vorlage eines gültigen Spielerpasses ist notwendig für einen korrekten Ligabetrieb. Eine Überprüfung aller eigesetzten Spieler ist ebenfalls sinnvoll. Wir alle kennen Geschichten, in denen plötzlich der große Bruder aufgelaufen ist oder Spieler eingesetzt wurden, die noch vor Wochenfrist beim Konkurrenzverein gespielt haben. Hier jedoch lag ein Schreibfehler vor, ein Formfehler, welcher noch im Spiel bemerkt wurde und durch einen Vermerk des Schiedsrichters im Protokoll festgehalten wurde. Keiner Mannschaft entstand ein Vor- oder Nachteil.

Was bleibt ist die Frage, welches Signal damit an unsere jungen Spieler gesandt wird: Das Kampf, Einsatz und wochenlanges Training unter schwierigen Bedingungen am Ende nichts bedeutet, aufgrund eines Formfehlers?

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