Männliche C-Jugend

Spielklasse: Landesliga männliche Jugend C Ost

Trainer: Chrstian Hansen

Kontakt: Tel.: 015116555300     Mail:Hansen-Ehrenamt@web.de

Trainingstage: Montag von 18:30-20:00 Uhr in der Sporthalle BBS-Halle III Am Schierbrunnen  

                          Mittwoch von 18:30-20:00 Uhr in  der BBS-Halle III  Am Schierbrunnen

Alter: 13-14

mC – Packendes Spiel mit ärztlichem Einsatz.

Empfangen wurde der Buxtehuder SV, Zweitplatzierter Landesliga Ost, mit welchem die Jungs von Trainer Hansen noch eine Rechnung offen hatte, da sie Anfangs der Saison im ersten Spiel, durch Corona stark geschwächt, gerade mal ein Team zusammen bekamen und ein Aufbauspieler als Torwart fungieren musste.

Dennoch waren die Lüneburger gewarnt, denn Buxtehude galt als ein sehr angriffstarker und  kompakter Gegner in der Liga, der nicht unbedingt technisch, aber kompromisslos und schnell, auf jeden Fehler meist erfolgreich reagiert.

Wenn die Lüneburger gegen den Zweitplatzierten erfolgt haben wollten, musste die Zusammenarbeit in der offensiven Abwehr hundertprozent funktionieren, das Umschaltspiel schnell Gestaltung annehmen und die ersten Welle genutzt werden, um in die gegnerischen Lücken einzustoßen.

Dementsprechend wurde das technische Training in der Woche erhöht und zudem ein Sondertraining im Fitnesstudio eingelegt, indem Ausdauer, Kraft- und Zirkeltraining auf dem Programm stand.

„Wir geben alles auf der Platte, aber es ist zum verzweifeln“,“ so Trainer Hansen, der auch an diesem Sonntag, so wie über die gesamte Saison, nicht auf die erhoffte volle Bank zurückgreifen konnte, da Stammspieler und Bank sich schulisch im Austausch oder in Prüfungen befanden und krankheitsbedingte Abmeldungen schon während der laufenden Trainingsphase die Runde machten.

Mit Anpfiff und Ball für Buxtehude konnte die mC sogleich die ersten Bälle abwehren, selbst aber ihre Angriffe nicht verwerten. Ab der zweiten Minute stieß dann Henry Flohr durch Zuspiel von Keke Wieben, erfolgreich ein und der erwartete Spieleinsatz nahm auf beiden Seiten Fahrt auf.

Buxtehude nutzte die anfänglich gehaltenen Torwürfe der Lüneburger, mit ihrem schnellem Umschaltspiel aus und gingen mit drei Treffern in Führung, was aber die Jungs von Trainer Hansen nicht beeindruckte.
Die wiederum glichen mit einem 3:0 Lauf  im Gegenzug aus und zwangen Buxtehude zur Auszeit.

Phasenweise blieb der Ball auf beiden Seiten in den starken Abwehrreihen hängen, insbesondere zeigte Torwart Emil Sleifir erneut, warum er zurecht bei den Lüneburgern zwischen den Barken steht.

Buxtehude nutzte aber ab der 10 Minute des Spielverlaufs, die fahrlässigen Passfehler der Lüneburger Mitte aus und konnte sich wiederrum mit einen 4:0 Lauf erneut absetzten.

Die Außen Jonas Freytag und Leo Patzelt
mussten es nun richten und waren wie vom Trainer gefordert, die nunmehr erfolgreichen Anspielstationen, um den Rückstand zu verringern. Keke Wieben auf halb links, schaffte es mit guten Einzelaktionen den Stand zu halten, ebenso wie halbrechts Henry Flohr, der zudem, drei 7m sicher verwandeln konnte.

Lüneburg kam näher ran, aber erneut unnötige Fehler im Zuspiel der letzten Phase, der ersten Hälfte, ließen vorerst keine Verringerung des Torverhältnisses 12:18 bis zur Pause mehr zu.

Luftholen, mentaler Aufbau und die eigenen Stärken sowie Ansprüche in Erinnerung rufen, war in der Kabine angesagt. Mit einer taktisch noch offensiveren Umstellung und der Order mehr in die schwächere linke Seite vom Gegner einzustoßen ging es in die zweite Hälfte, die nun wesentlich ausgeglichener war.

Wie erwartet, musste die Abwehr sogleich Höchstleistung erbringen und Towart Sleifir erwies sich weiterhin als Fels und parierte den nächsten 7m gegen Lüneburg.

Die Gegenstöße der HVL Jungs waren wieder handballerisch technisch geprägt, die Außen agierten weiterhin erfolgreich, wie auch der Rückraum.
Das Spiel gestaltete sich zunehmend auf Augenhöhe nun mit leichtem Vorteil für Lüneburg.

(34.) Unnötige zwei Minuten gegen Lüneburg für Noah Sabin, was Buxtehude nicht nutzen konnte, sonder Gegenteilig die Lüneburger mit zwei Toren von Flohr und Freytag den Abstand verkürzten.

Sabin wieder rein, reagiert zu zaghaft und Towart Sleifir hält. Der Ball geht über halb rechts Flohr zu Matti Mertens und mit schnellem Pass zu halb links Keke Wieben, der mit guter Täuschung, schnell in die gegnerische Mitte einstößt und mit Fallwurf den Ball ins Tor versenkt.

– Schockmoment –

Sichtbarer Unterarmbruch beim Topleader Wieben, mit daraufgolgender sofortiger Unterbrechung und Sofortmaßnahmen in der ersten Hilfe nebst Versorgung des Verletzten Spielers.
Krankenwagen und notärztliche medizinische Versorgung bestimmten erstmal den Verlauf hinter der Lüneburger Bank, was ruhig und sehr professionell ablief.

Für die Coaches galt es nun,  die Mannschaften erstmal mental zu beruhigen und wieder auf den Spielverlauf mit Neuanpfiff einzustimmen.
Nach gefühlter Stunde (5min) , ging es wieder auf die Platte und beide Teams setzten da an, wo sie unterbrochen wurden. Henry Flohr und Matti Mertens übernahmen jetzt die Verantwortung  im HVL Team und setzten weitere Akzente im Spielverlauf.

Die Abwehr musste dementsprechend umgestellt werden, da Keke Wieben verletzt ausfiel. Das Team von Trainer Hansen, gab sich gerade in dieser Phase noch lange nicht geschlagen, parierte, agierte konnte aber im weiteren Verlauf nicht näher herankommen, da meist über die Mitte rechts gespielt wurde, anstatt die starke linke Seite zu bedienen.

Offensichtlich war bei den meisten Spielern, noch die Verletzung ihres Mitspielers im Kopf, der währenddessen hinter der HVL Bank weiter ärztlich behandelt wurde.

Schlussphase, Liam Koch auf re. Außen mit noch ein-, zwei guten Chancen, die aber einflusslos verblieben. Dennoch konnte der HVL, die letzten fünf Minuten klar mit 5:1 Toren für sich verzeichnen mit der Feststellung, die zweite Hälfte Remis gespielt zu haben, wenn da nicht die kurzweilige Passchwäche und die 100% Verworfenen in der ersten Hälfte gewesen wären. Der Schlusspfiff folgte mit 26:32 für Buxtehude!

Auf der Platte kämpften:
Emil Sleifir (Tor), Matti Mettens (1), Keke Wieben (3), Henry Flohr (9), Noah Sabin, Leo Patzelt (6), Jonas Freytag (5), Bela Mailänder, Kian Samara (2)

Mit der Sirene: Nienburg gewinnt Thriller gegen Lüneburger mC

Nach der ungenügend technischen Leistung auf der Platte und der stark dezimierten Spielerdecke gegen den JH Moln gleich nach den Osterferien, war die Konsequenz in der Woche vor dem Spiel gegen die HSG Nienburg, das Training für die mC zu intensivieren und die Spielzüge, sowie das schnelle Umschaltspiel wieder und wieder einzustudieren und den einen und anderen Spieler noch einmal verstehen zu geben, was das Zusammenspiel in der Abwehr bedeutet.

Gerade nach den Osterferien und dem ersten überraschenden verpatzten Spiel danach, gab der Coach seinem Team, als ganze Einheit, mental zu verstehen, das durch den bisher überwiegend guten aber auch kraftraubenden Saisoneinsatz, der fünfte Platz in der Landesliga Ost erkämpft wurde und es diesen zu verteidigen bzw. zu festigen gilt.

Hochmotiviert reisten die Jungs von Trainer Christian Hansen in guter Mannschaftsstärke in Nienburg an, mit dem Wissen, das sie auf ein Team auf Augenhöhe treffen werden, die ihrerseits, ihre Niederlage in Lüneburg wett machen wollten.
In der Meerbachhalle lieferten sich die Nienburger und der HV Lüneburg von der ersten Minute an, einen packenden Zweikampf mit viel Tempo. Allerdings waren auch die Deckungsreihen auf beiden Seiten im Spiel, so dass neben zahlreichen Treffern beider Teams, auch immer wieder Angriffe ins Leere gingen und die Torwarte ihre Qualitäten zeigten konnten.

Nienburg legte dabei in den ersten drei  Minuten nach dem Auftakttreffer zunächst vor, wobei die Lüneburger ab der vierten Minute konterte und dann bis zur neunten Minute Ihrerseits die Führung mit zwei Treffern zum 4:6 behaupteten. Ab der 15. Minute begann eine Phase bis zur 23. Minute, geprägt durch defensives Spiel der HSG, Verwarnungen und sieben Metern auf beiden Seiten, da die Abwehrleistung immer stärker ins Spielgeschehen rückte. Keiner der Kontrahenten konnte sich wirklich absetzen, wobei die Lüneburger Jungs ihren knappen Vorsprung im letzten Drittel der ersten Halbzeit verloren und erneut mit anfangs zwei Toren und aufgrund, einer wieder Mal vollkommen unnötigen zwei Minuten Strafe des rechts Außen und dem daraus verwandelten sieben Meter zur Halbzeit mit 13:10 in Rückstand gerieten.

Den Rückraum stark machen und die Außen noch mehr im Angriff einbinden, die einstudierten Spielzüge in der ersten Welle viel mehr nutzen und nicht mehr sinnlos die Bälle verschenken, war die Ansage vom Coach , der das Team zudem etwas umstellte um nicht wieder, gerade in den Anfangs- und Schlussphasen, in unnötige Unterzahl zu geraten was auch beinhaltet bei Unterzahl den Ball zu halten.

In Unterzahl ging es für die Lüneburger gleich in die zweite Hälfte auf die Platte und die Nienburger bauten den Vorsprung in Überzahl zum 14:10 aus. Wieder vollbesetzt im Feld, setzten die Jungs von Trainer Hansen die Halbzeitorder um, holten sich die Bälle in der Abwehr und forcierten unbeeindruckt des Rückstands ihr Spiel, was Nienburg wiederum in Bedrängnis brachte.

Die Phalanx der HVL Jungs nahm bis zur 30. Minute zu, was erfolgreich zum Ausgleich durch einen 4:0 Lauf, im Spielstand führte, bis eine erneute aber sehr umstrittene zwei Minuten Strafe die Lüneburger traf, was dann Nienburg wieder Auftrieb gab und ihr Überzahlspiel zur knappen Führung nutzte.

Der unterhaltsame Schlagabtausch hielt die nächste Wendung bereit und nach dem Treffer von Thure Wilken sorgte Henry Flohr mit einem Siebenmeter für den Anschlusstreffer. Den Gegenstoß konnte Towart Sleifir zwar parieren aber der Rebound ging nach hartem Kampf um den Ball, erfolgreich an die HSG. Dann eine erneute zwei Minuten Strafe in der Schlussphase für Lüneburg und drei Tore Rückstand galt es Minuten vor dem Ende zu egalisieren.

Die Lüneburger gingen nun in die offensive Manndeckung, eroberten die Bälle und stießen mit Vehemenz, erfolgreich auf die kleinen Lücken die, die Nienburger Deckung bot.
Letzte Spielminute und die Lüneburger waren mit einem Tor von Leo Patzelt dem Ausgleich nahe.

Nienburg war taktisch gezwungen ihre Ausszeit zu nehmen und rannte weiter vergeblich gegen die Abwehr der Lüneburger.
Zeitspiel war angezeigt und nun kam das, was man eigendlich als Trainer und Spieler nicht auf dem Spielfeld erleben möchte.
Letzter Spielzug von Nienburg, das Spiel war wieder freigegeben, die Uhr läuft gnadenlos weiter und der Unparteiische gibt den Spielzug nicht frei, da er erst dem HSG Spieler mitteilt, obwohl er dies per Hand anzeigt, das noch ein Spielzug zu tätigen ist.

Die Nienburger verlieren den Ball, die Lüneburger sind offensiv platziert zum langen Passspiel nach vorne, jedoch verblieben nur noch fünf Sekunden um diesen auszuführen, was unmöglich erschien, obwohl der Ball noch sicher bis zum gegnerischen Neuner, durch Thure Wilken gepasst wurde, bevor die Schlusssirene das Ende mit 26:25 für die HSG einläutete.

„Wir haben ein 100% anderes Spiel wie letzte Woche gegen Moln gesehen. Ein packendes Spiel auf Augenhöhe in dem wieder technisch alles drinn war. Letztendlich war es ein qualitativ hochunterhaltsames Spiel mit dem Quäntchen Glück für Nienburg und einer nie aufgebenden Mannschaftsleistung der HVL Jungs, die sich dennoch in der Tabelle auf Platz fünf behauptet haben. Einzig das wir zu oft zwei Minuten Strafen zum Schluss kassieren, muss sich schnellstens ändern“, so Trainer Hansen
„Nun heißt es sich zu Hause intensiv auf Buxtehude vorzubereiten, den Tabellen Zweiten der Landesliga Ost, was sicherlich eine große Herausforderung darstellt, welche aber die mC jederzeit annimmt.“

Mit viel Engagement auf der Platte:
Emil Sleifir (Tor), Thure Wilken (2), Luk Offen, Keke Wieben (4), Henry Flohr (5), Luis Masch, Matti Mertens (1), Jonas Freytag, Noah Sabin (3), Bela Mailänder, Leo Patzelt (10)

mC – 3. Sieg innerhalb einer Woche

mC gewinnt drei Spiele binnen sieben Tagen

In der Landesliga Ost bestritt die männliche C, ihre dritte Partie innerhalb von sieben Tagen gegen die HSG Nienburg. Am vergangenen Samstag hatten die Jungs von Trainer Christian Hansen das erste Spiel Auswärts bei der JH Moln mit 31:42 gewonnen. Am Freitag gab es ein 44:22 gegen Wittingen/ Stöcken und keine 24 Stunden später am letzten Samstag, den Sieg auf heimischer Platte mit 30:19 gegen Nienburg.

Nach Moln war Wittingen/ Stöcken zu Besuch und musste in Lüneburg durch den krankheitsbedingten schmalen Stamm der mC dennoch eine herbe Niederlage einstecken.
Zu Stark war die Abwehr der Lüneburger mC und dem schnellen Umschaltspiel in den Angriff, konnten die Jungs der SG VfL Witting/Stöcken, nicht genug entgegensetzen. Sie verzweifelten zudem an Torwart Emil Sleifir, der wieder ein sicherer Rückhalt war und auch den Block richtig stellte. Kreis Matti Mertens bindete verlässlich fast immer zwei Spieler am gegnerischem Sechser, so das er die nötigen Lücken zum Einstoßen, für den Rückraum und die Außen setzen konnte. Mit Abpfiff stand ein 44:22 Toren zu Buche und der zweite Sieg innerhalb der kräftezehrenden Handballwoche.
Erfolgreich auf der Platte:
Emil Sleifir (Tor), Thure Wilken (13), Matti Mertens (1), Keke Wieben (14), Henry Flohr (6), Bela Mailänder,  Kian Samara (1), Leo Patzet (8), Luk Offen (1), Liam Koch

Keine 24 Stunden später traten die Lüneburger gegen die HSG Nienburg zu Hause an. Beide Mannschaften sind noch voll im Kampf um gute Platzierung in der Tabelle der Landesliga Ost. Die Lüneburger Handballer spürten die hohe Belastung der Vortage zwar, gingen aber hochmotiviert auf die Platte, zudem der Gegner vom Coach Hansen gut analysiert wurde. Nienburg versuchte über ihren hitzigen Spielmacher viele Kombinationen nach vorne, verloren gegen die Lüneburger Abwehr Ball auf Ball und scheiterten oft genug an Torwart Emil Sleifir.
Die mC nahm Fahrt auf insbesondere in der zweiten Hälfte, machte das Spiel breit und nutzte, die durch den Kreis Matti Mertens entstandenen Lücken, zum erfolgreichen Einstoßen.
Die Außen Leo Patzelt und Kian Samara setzten zudem ihre Aktzente und erwiesen sich als sehr treffsicher. Nienburg bäumte sich zwar immer wieder auf, kam aber nicht mehr mit der ersten Welle zum Abschluss und konnte nur noch durch Einzelaktionen glänzen.
Der HVL Rückraum zeigte erfolgreich seine Qualität, indem Spielmacher Thure Wilken, die Halbpositionen Keke Wieben und Henry Flohr immer wieder gut einzusetzen wusste und das Spiel vor dem gegnerischem Tor schnell machte.
Den Rückhalt im Spiel zeigten erneut auch Luk Offen und Neuzugang Liam Koch, die mit vollem Einsatz gleich ins Spielgeschehen von der Bank eingriffen. Über eine kompakte Abwehr erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Christian Hansen mit Abpfiff den dritten Sieg innerhalb von sieben Tagen mit 30:19 (13:10)

Mit drei Siegen in der Landesliga  nacheinander haben sich die mC Handballer des HVL auf Rang fünf vorgearbeitet und der Flow der Rückrunde soll Ende April in den letzten vier Spielen so weitergehen.

„Theoretisch geht noch mehr“, so Trainer Hansen. Das Training wurde in den letzten Wochen intensiviert, auch um der Mannschaft auf allen Positionen noch einmal neue Impulse zu geben. Die Jungs sind derzeit Bärenstark, gestallten das Spiel im Rückraum schnell, stellen die Abwehr richtig gut und kämpfen sozusagen nicht nur für die Galerie, sondern mit dem Ziel nach weiter nach oben zu kommen – und deshalb erst recht nicht ohne Motivation.“

Auch die Krankheitsausfälle durch Corona,  konnten das Team egal wie schmal es  aufgestellt war, in den letzten Spielen nicht stoppen. Die Lüneburger haben sich den Herausforderungen gestellt, nur ein Spiel im letzten Jahr verlegen müssen und der Aufwärtstrend ist sichtbar auf der Platte zu spüren.

Unser Dank gilt Fynn-Christian Hansen von der mB, der bei allen Spielen für ein sehr gutes Warm up bei den Jungs sorgte, sowie an den 8. Mann auf der Platte, unseren Eltern. Vielen lieben Dank für die Unterstützung beim Anfeuern, beim Aufbau und dem Verkauf.

Erneut siegreich auf der Platte gegen Nienburg:
Emil Sleifir (Tor), Thure Wilken (8), Matti Mertens, Keke Wieben (8), Henry Flohr (6), Bela Mailänder,  Kian Samara (1), Leo Patzet (7), Luk Offen, Liam Koch 

Starke Abwehr sichert mC den Sieg

Die mC Handballer von Trainer Hansen konnten einen weiteren Auswärtssieg in der Landesliga Ost, bei der JH Moln verbuchen. Fundament für den Erfolg war eine stabile Abwehr.

Mit einer überaus disziplinierten Abwehrleistung, sowie einem starken Torhüter konnten die Handballer der mC am Sonntag zwei Punkte gegen Moln mit nach Lüneburg nehmen. Das Spiel endete mit 31:42 für die Gäste aus Lüneburg.

Dabei sah es am Samstag personell immer schlechter aus, denn gleich vier Spieler meldeten sich bis zum Abend krankheitsbedingt ab.

Zu Neunt, aber hoch motiviert, gingen die Jungs von Trainer Hansen in die Partie.
Die Order war, die 11, die 4 und die 10 vom JH Moln so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen, den Block zu stellen und deren 3-2-1 Abwehr mit schnellem Umschaltspiel und versierten Spielzügen in den freien Raum zu gehen um dann selbst die Tore zu machen.

Trotz starker Abwehr und klugen Spiel nach vorne, war bis zur 17. Minute eine leichte Nervosität zu spüren, indem ein Schlagabtausch folgte, bei dem keins der beiden Teams eindeutig die Oberhand gewinnen konnte.

5:0-Lauf bringt Vorentscheidung

Es folgte Time Out Moln (18.) und sogleich zwei Minuten gegen die Nr. 10 von Moln, wegen Täglichkeit im Torabschluss gegen rechts Außen Kian Samara, der vorerst verletzt auf die Bank und durch Luk Offen ersetzt wurde.

Die Lüneburger nahmen nun das Zepter in die Hand, nutzten ihr Überzahlspiel mit 4 Treffern und einem 7m in Folge und stellten die Weichen mit der 16:20 Führung zur Halbzeit auf Sieg.

Aus der Kabine wieder auf der Platte, liefen die mC Jungs von Trainer Hansen nun unbeschwerter auf und zeigten ihre Stärken in der Abwehr, im Block und im Umschaltspiel.

Von Beginn an wurde der Rückraum der Heimmannschaft so unter Druck gesetzt, das das Laufspiel der JH Moln, immer wieder unterbrochen wurde und im Gegenzug, durch Spielmacher Thure Wilken, der Angriff individuell schneller wurde, wodurch Keke Wieben, Henry Flohr und Kreis Matti Mertens mehrfach zum Erfolg kam.

Unbeeindruckt, hoch konzentriert und kraftvoll, lief es insbesondere ab der 29 Minute in der HVL Abwehr, was Moln zur erneuten Ausszeit (35.) zwang.

Da half es in der Folge den Molner Spielern auch nicht, sich theatralisch wie Fallobst in die HVL Abwehr zu stürzen, um ggf. zwei Minuten Strafen herauszuholen was, durch den Unparteiischen immer gut gesehen wurde.

Im Gegenteil, (36.) 7m für Lüneburg, den Henry Flohr sicher verwandelte. Die mC zeigte weiterhin vollen Einsatz über die Abwehr in den Angriff, kommunizierte und vergrößerte den Vorsprung jetzt insbesondere über ihre schnellen Außen Leo Patzelt und Kian Samara.

In der Schlussphase folgten weitere Treffer für Lüneburg, insbesondere über Mitte Thure Wilken und Kreis Matti Mertens, was in der Spielphase zeigte, das die offensive Abwehrleistung von Moln, ihren Tribut zollte und somit auch (HL) Keke Wieben und (HR) Henry Flohr immer wieder einstoßen konnte und erfolgreich abschlossen.

Schon mit Blick auf das nächste Wochenende, denn da sind gleich zwei Punktspiele angesetzt, musste insbesondere Luk Offen und Neuzugang Liam Koch erneut ran und die Jungs nahmen die Herausforderung mit Bravur an, die mit nur einem Gegentor auf ihren Position gemeistert wurde.

Den Abschluss setzte Henry Flohr wie in der ersten Halbzeit, mit einem Treffer zwei Sekunden vor dem Abpfiff zum 31:42 Erfolg  für die Lüneburger.

„Die Mannschaft macht sichtbar weitere Fortschritte auf der Platte. Wir haben heute mit einer ganz starken Abwehrleistung, trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle, den Grundstein für den Erfolg gelegt, freute sich Trainer Hansen. „Tolle spielerische Kombinationen u.a. nach vorne durch den Spielführer gesehen, schöne Tore aus dem Spiel heraus und eine starke Torwartleistung durch Emil Sleifir, die hinten der Mannschaft zusätzlich Sicherheit gibt“. „Erneut 2 Punkte auf der Habenseite und nur noch 3 Punkte von Platz 4 entfernt, erscheint positiv und sieht doch gar nicht mal so schlecht aus“.
„Jetzt heist es sich heute freuen und dann konzentriert auf das kommende Wochenende vorzubereiten“.

Mit Spaß auf der Platte
Emil Sleifir (Tor), Thure Wilken (12), Matti Mettens (7), Keke Wieben (7), Henry Flohr (11), Kian Samara (3), Luk Offen, Leo Patzelt (2), Liam Koch

mC verliert packendes Spiel auf Augenhöhe

Vergangenen Sonntag war mit der HSG Schaumburg – Nord, ein Schwergewicht der Landesliga Ost zu Gast in Lüneburg.

Die Anfangsphase gestalteten die Lüneburger sehr ausgeglichen. Durch eine gutstehende Abwehr und ein druckvolles Angriffsspiel konnte man den offensiv stehenden Gästen aus Schaumburg, bis zur 14. min gut Paroli bieten und mit 3 Toren in Führung gehen.
Schon in der 9. Minute wurde die HSG bereits zur Auszeit genötigt aber durch 2 Minuten gegen rechts Außen Noah Sabin (15.) setzte Schaumburg in Überzahl nach und konnte bis auf einen verkürzen.
Dennoch konnte keiner der beiden Teams sich  absetzen, was durchaus den weiteren zwei Minuten Strafen auf beiden Seiten geschuldet war.  In der letzten Minute der Halbzeit musste Spielmacher Thure Wilken erneut von der Platte, was die Schaumburger Sekunden vor dem Pfiff, durch einen erfolgreichen 7m, zum 12:13 nutzten.

In der Kabine war klar: das Spiel ist vollkommen offen und wird weiterhin hart umkämpft sein. Konzentriert und beweglich in der Abwehr stehen und den Gegner zu Ballverlusten zwingen. Schnelles Umschaltspiel nach vorne und über die Außen kommen, wo Schaumburg seine Schwächen hat, so die Order des Coach.

In Unterzahl ging es wieder auf die Platte. Die HSG indess nutzte das Überzahlspiel, setzte mit zwei Toren nach, was nunmehr die Lüneburg bewegte, den Vorsprung der HSG zu egalisieren. Die Jungs von Trainer Hansen legten einen Zahn zu und der gegenseitige Schlagabtausch war erneut eröffnet.

Pech kam dann hinzu (42.), da erst links Außen Leo Patzelt 2 Minuten bekam und dann noch HVL Spielmacher Thure Wilken seine umstrittene dritte Gelbe kassierte, folgerichtig das rote Blatt sah und sein Einsatz auf der Platte beenden musste.

Nach einer weiteren Strafe (43.) in der Folgeminute gegen die Nr. 2 der HSG, wurde der Spielverlauf durch das Kampfgericht unerwartet unterbrochen, da die Nr. 2 der Schaumburger, namentlich nicht im Spielbericht ermittelt werden konnte, was dann angeblich der Spieler mit Nr. 14 namentlich war, wobei der Name des Spieler Nr. 14 gleichermaßen nicht im Spielbericht auflief. Ebenso spielte die Nr. 15 auf der Platte, welcher auch nicht namentlich im Spielbericht zu finden bzw. erfasst war. – Ein riesiges Durcheinander, was dem Verlauf des Spiels nicht gut tat und die Frage der Regelkonformität im Raum stand.

Nach fast 7 Minuten Unterbrechung, wurde das Spiel fortgeführt, ohne namentlichen Nachtrag der fehlenden HSG Spieler im Spielbericht.
Die Zeitstrafe gegen die Schaumburger versuchten die Lüneburger Jungs mit schnellem Spiel zu nutzen, doch leider war das Quäntchen Glück nach der Unterbrechung nicht auf ihrer Seite. Posten und Latte verhinderten fünf sehr gute Torchancen hintereinander und somit die wichtigen Treffer zum Ausgleich, da die Schaumburger nicht mehr viel zuzusetzen hatten.
Mit 28:33 musste sich Lüneburg dennoch unglücklich geschlagen geben, in einem sehr umkämpften und packendem Landesliga Spiel.

Ein Einspruch wurde dennoch durch den HVL Trainer eingelegt, da nicht aufgeführte bzw. eingetragene Spieler im Spielbericht, lt. Reglement eigendlich keinen Einsatz im Spiel haben dürften, der HSG Trainer seine Eingaben vor dem Spiel, für die Richtigkeit unterzeichnet hat, wie auch die HVN Schiedsrichter, die leider das HSG Spielerroulette nicht im Vorfelde richtig kontrollierten und / oder bemerkten.
Wir wissen gar nicht wer von der HSG Schaumburg nun auf der Platte stand, da die Mannschaftsliste und die gemeldeten Spieler im Spielbericht, mehrfach mit ihrem Namen und Nummern nicht übereinstimmten oder gemeldet waren“, so Trainer Hansen
Es bleibt geduldig abzuwarten wie der Verband das bewertet und der HVL hierzu weiter agiert.

Ein riesen Dank an die Zuschauer und Eltern, die die mC Jungs lautstark im spannenden und hochgradigen Spiel unterstützt haben.

Mit Einsatz auf der Platte
Emil Sleifir (Tor), Jonas Freytag (1), Thure Wilken (5), Matti Mettens (4), Kian Samara, Keke Wieben (6), Henry Flohr (4), Noah Sabin (3), Bela Mailänder, Luk Offen, Luis Masch, Leo Patzelt (5)

Jugend Spendenaktion für die Ukraine

Für die Trainer, Betreuer und die Jugendhandballer der männlichen C-Jugend des Handball Verein Lüneburgs, war es selbstverständlich sich der Ukrainischen  Spendenaktion der 1. Herren anzuschließen, um am vergangenem Sonntag Geld- und dringend benötigte Sachspenden zu sammeln.

Ins Boot konnte Trainer Hansen zusätzlich die Jungs der B-Jugend holen, welche vor dem Spiel ihr Taschengeld ebenso selbstverständlich in die Spendendose einwarfen.
Auch die am Spiel anwesenden Handballeltern waren gerne und zahlreich bereit für die Jugendaktion ihre Spende für die Ukraine beizutragen.

Als Sammelstelle für dringend benötigte Sachspenden organisierte die Betreuerin der mC, Manuela Hansen, einen Raum im Eingangsbereich der Sporthalle Oedeme.

Viele Eltern der C-Jugend beteiligten sich und brachten unter anderem Sachspenden, von Hygieneartikel über Isomatten, Bettwäsche, Decken, Kissen, Konserven, Lebensmittel, bis hin zu Verbandsmitteln, Pflegemittel, Ladekabel, Akkus und Schlafsäcke.

Die Übergabe der Geld- und Sachspenden der C, wie auch B Jugend an die Verantwortlichen der 1. Herren, erfolgte nach Innehalten einer Schweigeminute, indem insbesondere auch die Solidarität mit der Ukraine gezeigt und den Opfern des Krieges gedacht wurde.

Die Spenden wurden der Stiftung Hof Schlüter übergeben, welche bereits seit Dienstag per LKW auf den Weg in die Ukraine sind. 

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