Handball Verein Lüneburg

Männliche C-Jugend

Spielklasse: Landesliga männliche Jugend C Ost

Trainer: Chrstian Hansen

Kontakt: Tel.: 015116555300     Mail:Hansen-Ehrenamt@web.de

Trainingstage: Montag von 18:30-20:00 Uhr in der Sporthalle BBS-Halle III Am Schierbrunnen  

                          Mittwoch von 18:30-20:00 Uhr in  der BBS-Halle III  Am Schierbrunnen

Alter: 13-14

mC / Last-Minute-Niederlage gegen Burgdorf

Nach den Siegen gegen TuS Bergen und JH Wümme in der LL-Ost, musste sich die Lüneburger mC am Sonntag Nachmittag gegen den TSV Burgdorf knapp mit 26:27 (12:12) zu Hause geschlagen geben.

Die weiterhin ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Christian Hansen präsentierte sich gut erholt und mit kämpferischer Einstellung und stand am Ende doch mit leeren Händen da. Zwei Schlussminuten reichten um die Führung in eine Niederlage zu wandeln.

Beste Werfer der Partie waren Keke Wieben mit sieben Treffern für den HV Lüneburg und Phillip Schlie mit sieben Treffern für Burgdorf.

Die Lüneburger brauchten eine Weile, um in die Partie zu finden. Erst nach zwei Minuten erzielte Noah Sabin durch sieben Meter den ersten Treffer und es brauchte weitere zwanzig Minuten um den zwischenzeitlichen zwei Tore Rückstand in den Ausgleich zu bringen, was Sekunden vor der Pause durch Tore von Henry Flohr 13:14 und Kian Samara 14:14 zur Pausensirene gelang.

Danach lief es wesentlich besser, die Lüneburger gestalteten das Spiel fortan ausgeglichen und konnten sich immer wieder mal absetzen.
Emil Sleifir zeigte im HVL-Tor einige gute Paraden, Keke Wieben und Thure Wilken erzielten immer wieder die  Führungstore, die Matti Mertens und wiederum Noah Sabin auf drei Tore ausbauten (42./24:21).

Die Wende in der Partie war dies jedoch noch nicht. Thure Wilken handelte sich eine zwei Minuten Strafe (42.) ein, bei der durch die Schiedsrichter unklar war wieso, da der eine auf Abwurf und der andere zwei Minuten anzeigte. Burgdorf agierte nun und setzte damit die Lüneburger in eigener Halle unter Druck (45./24:24).

Die mC hielt Stand und hatte vier Minuten vor dem Ende sogar wieder ein 25:24 heraus geworfen, geriet aber dann durch ein zu hektisches und verkorkstes Passspiel ins Hintertreffen, anstatt taktisch, wie vom Coach vorgegeben, auf Zeitspiel zu gehen.
Henry Flohr brachte die Lüneburger zwar wieder ran (49. /26:26), allerdings verloren die Jungs von Trainer Hansen erneut durch eine schwache Ballabgabe dreißig Sekunden vor Schluss den Ball, was die Gäste auszunutzen wussten (49./ 26:27).
Die Chance zum Ausgleich war zwar noch zeitlich gegeben, wurde aber durch einen fatalen Passwurf über die Mitte, des sonst so sicheren Torwarts vertan.

„Ein erwartetes Spiel auf Augenhöhe, mit dem glücklichen Ende für die Gäste, so das Fazit von Trainer Hansen. „Wir haben stark und mit hohem Tempo mitgehalten und zwei Minuten vor Schluss überraschend Nerven gezeigt und dadurch leider versäumt die Führung bis zum Abpfiff zu halten.
Die Chance vom fünften auf den vierten Tabellenplatz vorzurücken ist erstmal vertagt, aber bis zum Heimspiel gegen die JH Moln kommenden Sonntag, sind die Jungs natürlich mental wieder voll bei der Sache.

Für den HVL:
Emil Sleifir (Tor), Matti Mettens (1), Keke Wieben (7), Henry Flohr (5), Thure Wilken (6), Noah Sabin (6), Jonas Freytag,  Kian Samara (1), Luk Offen

mC – Auswärtssieg gegen Jugendhandball Wümme

Am Sonntag fand das dritte Auswärtsspiel für die mC des HVL in der Landesliga Ost statt. Der Gegner erwies sich wie bereits vermutet, als ein unbequemer Mitbewerber. Ein körperlich kompaktes Team, das sehr beweglich im Rückraum agierte.

Bereits im Vorfeld war das Team um Trainer Christian Hansen vorgewarnt aufgrund der knappen Spielergebnisse der Handballjugend Wümme gegen die Tabellenkonkurrenz.

Zudem hat die Mannschaft immer noch mit Verletzungen der Stammspieler zu tun und musste sich weiteren Ausfällen insbesondere des Teamleaders Thure Wilken, durch schulische Maßnahmen beugen, so dass die Lüneburger bis auf 9 Spieler reduziert anreisten.

Die Lüneburger erwischten zwar mit Spielführer Henry Flohr sowie den treffsicheren Keke Wieben und Noah Sabin, den besseren Start in die Partie, hatten aber Anfangs einige Mühe, nachdem Wümme auf eine offensive aber risikoreiche 2-4 Deckung in der vierten Minute umgestellt hatten und diese bereits von der Mittellinie an ausübte.

Aus einem 2:3 Vorsprung der mC wurde bis zur neunten Minute ein 7:5 Rückstand. In dieser Phase funktionierte der Rhythmus, nach vorne überhaupt nicht richtig, was den HVL Coach zum ersten Team-Time-out drängte.
Hier galt es Ruhe ins Team rein zu bringen, sich auf die Stärken im Rückraum zu besinnen und mit zwei Umstellungen im Kreis sowie Mitte mehr Qualität in die Abwehr einzubringen, was im weiteren Spiel von Erfolg gekrönt wurde.

Die Lüneburger konnten die ungewöhnliche 2-4 Abwehr von Wümme an der Mittelinie immer besser mit schnellen Aktionen und klugen Pässen im Rückraum überbrücken und ohne große Gegenwehr mit viel Raum ins löchrige Abwehrsystem am Sechser einwerfen.

Trotz zwei 7m gegen den HVL und einer zwei Minuten Strafe in der 24 Minute, konnten die Jungs von Trainer Hansen mit einem 15:17 zu ihren Gunsten in die Pause gehen.

Weiter ging es für die mC in Unterzahl in die zweite Halbzeit, welche umgehend ihre Antwort mit einem Tor durch Matti Mertens (Kreis) sowie Noah Sabin zum Führungsausbau gaben.

Erneute Umstellungen der Heimmannschaft von einer 2-4 auf eine 3-2-1 und zurück zur 2-4 Abwehr, brachten die Lüneburger kurzzeitig zwischen der 27. und 30. Minute aus ihrem Spielplan, die sich nach dem eigenem Time-out umgehend wieder technisch fangen konnten und selbst durch mehrere Ballverluste des Gegners eine Tor Serie, mit druckvollem Rückraum, einleiteten.

Die Taktik aus dem Time-out von Wümme konnte über den Außen Jonas Freytag abgewehrt und umgehend durch Leo Patzelt gekontert werden, was zum 7m führte, den Sabin für eine weitere Tor Serie zum 23:30 erfolgreich eröffnete.

Umstrittene zwei Minuten vom Kreis Matti Mertens und Noah Sabin, ließ Torwart Emil Sleifi zu erneuter Höchstleistung auflaufen, indem er weitere drei 7m abwehren konnte, nachdem er schon den Abwehrblock mehrfach gut gestellt hatte und so manchen im Tor geglaubten Ball des Gegners aus den Ecken fischte.

Trotz der Unterzahl der Lüneburger in den letzten zwei Spielminuten galt die letzte Aktion Keke Wieben, der Sekunden vor Abpfiff erneut den gegnerischen Keeper keine Chance ließ und zum 30:34 ins Eck einwarf.

Ein wechselhaftes Spiel entschieden die Lüneburger, durch individuelle Qualität, Fehlerausbeutung und letztlich auch durch die bessere Teamleistung für sich.

„Wir sind gut in das Spiel gegen die ungewöhnliche Abwehr rein gekommen, lösten es zunächst auch gut, haben dann aber drei, vier ganz einfache unnötige Ballverluste und lassen den Gegner wieder rankommen. Von Anfang an haben wir die zweite Welle und schnelle Mitte gut verteidigt.
Offensiv haben wir mit den Feldspielern immer die Sicherheit gegen die gegnerische Deckung gehabt und konnten von allen Positionen erfolgreich einwerfen.
In der zweiten Spielhälfte haben wir sicher am Neuner gestanden und Torwart Emil Sleifir hatte mit sehr guten Paraden dazu beigetragen, da muss ich den Jungs ein Kompliment machen.
Wären unsererseits nicht einige zu überhastete Aktionen gewesen, man hätte bereits schon in der ersten Hälfte mit 6-7 Toren führen können und somit mehr Ruhe ins Spiel gebracht.
so Trainer Hansen.

Auf der Platte:
Emil Sleifir (Tor), Matti Mettens (4), Keke Wieben (10), Henry Flohr (7), Leo Patzelt (2),
Tristan Meuthin, Noah Sabin (10), Jonas Freytag,  Kian Samara (1)

mC – Spiel – Satz – Sieg gegen TuS Bergen

Nach dem vergebenen Punkten der letzten Woche, war der Programmplan für das erste Spiel vor heimischem Publikum klar.
Empfangen wurde der TuS Bergen welcher, wie aus der Vergangenheit bekannt, ein sehr unbequemer Gegner ist.
Dementsprechend wurde das technische Training in der Woche auf drei Einheiten erhöht und zudem ein Testspiel mit der mB absolviert.

Mit fast gleicher Besetzung wie im letzten Spiel, konnte Trainer Hansen auch diesen Samstag noch nicht auf die erhoffte volle Bank zurückgreifen, aber das Ziel war klar, die zwei Spielpunkte sollen bei den Lüneburgern bleiben.

Die Erwärmung lief gut und bei einer letzten taktischen und aufputschenden Rede des Coaches ging es dann vor einem zahlreich erschienenen Publikum auf die heimische Platte.

So motiviert wie die Lüneburger Jungs ins Match gingen, so spiegelte sich dies auch im Spielverlauf wieder. Die Abwehr kompakt, das Spiel breit machen, vorne mit allen trainierten  Varianten netzen und im Vergleich zu Bergen, waren die Jungs von Trainer Hansen nicht zu bremsen.

Anfangs noch mit einem Tor, konnte die mC im weiteren Spielverlauf die gegnerischen Mitspieler zunehmend auf Schlagdistanz mit fünf Toren fernhalten und zudem alle drei 7m durch Noah Sabin in der ersten Hälfte verwandeln, was sich zur Pause mit 15:10 im Ergebnis niederschlug.

Auch die Pause sollte am unbedingten Siegeswillen der Lüneburger nichts ändern. Zur Freude des Trainers stand die 5:1 wie ein Bollwerk, an dem sich der körperlich starke Rückraum des TuS Bergen immer wieder buchstäblich die Zähne ausbiss. Der Block funktionierte und Torwart Emil Sleifir war der Fels in der Brandung der zudem vier 7m abwehren konnte.
Im Abschluss wurde durch den HVL Rückraum mit Keke Wieben, Thure Wilken, Henry Flohr und Kreis Matti Mertens weiterhin nicht länger gefackelt und die starken Außen Leo Patzelt, Jonas Freytag sowie Noah Sabin ebenso erfolgreich in Szene gesetzt, was auch deutlich hörbar auf die Tribüne überschwappte.

Gut ins Teamgefüge brachten sich im letzten Drittel auch die Aufbauspieler Bela Mailänder und Tristan Meuthien ein, die ihre Aufgaben im Rückraum sowie Außen voll erfüllten und erneut Erfahrung sammeln aber auch mit einbringen konnten.

Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 28:22 Toren und 2 Punkte auf der Haben Seite.

Wir hatten uns die Woche intensiv auf unseren Gegner vorbereitet. Technik, Passspiel und die Kommunikation verbessert, was auch sehr gut im Spielverlauf abzulesen war. Alle Spieler zeigten mit viel Kampf- und Teamgeist eine tolle Mannschaftsleistung. Wir müssen dennoch hart weiter arbeiten, um die  Kontinuität des Erfolges in der Landesliga zu stabilisieren. so das Fazit von Trainer Hansen.

Die mC bedankt sich für die zahlreiche elterliche Unterstützung auf der Tribüne, sowie bei der mB, wB und den Gästen für ihren Support.

Mit Lust am Handball
Emil Sleifir (Tor), Matti Mertens , Thure Wilken (7), Keke Wieben (6), Henry Flohr (1), Noah Sabin (9), Leo Patzelt (5), Jonas Freytag, Bela Mailänder, Tristan Meuthien

Keke Wieben HVL mC
Abpfiff, 28:22 gegen Bergen und 2 Punkte eingefahren

mC – Niederlage gegen Spitzenreiter Daverden wirft HVL nicht um

Durch ungewohnte technische Fehler und mangelnde Abwehr verpatzte die mC die Herkulesaufgabe gegen den Tabellenersten TSV Daverden.

Von Spielbeginn an herrschte auf der Platte eine Nervosität im Team, die eigentlich unbegründet war, denn gleich die ersten Gegenstöße der Daverdener konnten gut abgefangen werden. Allerdings wurden die eigenen Chancen dann im Angriff nicht genutzt um dem TSV Daverden Paroli zu bieten.

Die Flexibilität und Schnelligkeit im Umschaltspiel prallte zudem an einer grünen Abwehrwand ab, die obendrein Spielmacher Thure Wilken oft empfindlich auf die Pelle rückte.

Ungewohnte Nervosität beherrschte ab der fünften Minute, die bis dahin gut agierenden Lüneburger, die dann durch ihren Spielmacher, gerade in der ersten Spielhälfte, mit einer Vielzahl an ungewohnten Fehlpässen, sich selbst stark unter Druck setzte und dem Faden verlor.

Das Spiel der Lüneburger gestaltete sich immer mehr durch die Mitte über Keke Wieben, Henry Flohr und dem Kreis Matti Mertens, worauf sich die Daverdener im Verlauf sehr gut einstellen konnten, da die Außen Noah Sabin und Leo Patzelt zu starr und ungefährlich agierten.

Der Knackpunkt in der ersten Hälfte war, dass die mC sich den Ball zu leicht hat wegnehmen lassen und Daverden die Würfe und Pässe gut lesen konnte.

Die Hypothek war einfach zu groß, da half auch nicht die Auszeit um Ruhe in den Ablauf gerade auch in die Abwehr reinzubringen. Daverden war insbesondere in der ersten Spielhälfte zu kompakt und nutzte jeden Fehler umgehend durch ihre körperlich überlegenen Spielmacher zum Halbzeitstand 25:9 aus.

Chancen waren durch Ballverluste der Daverdener Spieler in beiden Halbzeiten genügend vorhanden, die aber erst ab der zweiten Spielhälfte zum eigenem Vorteil des HVL genutzt werden konnten.

In dieser lief es dann wesentlich ausgeglichener aus Seiten des HVL. Trainer Hansen stellte in der Pause den Rückraum um und schwor sein Team nochmal ein, ideenreicher und insbesondere durch druckvolles Angriffsspiel und mehr Flexibilität in der Abwehr zu agieren.

Die Lüneburger konnte nun ihre Stärken in der Abwehr und im Angriff besser umsetzen, wobei das Passspiel des HVL Spielführers immer noch Quantität ausstrahlte und zu unnötigen Gegentoren führte, was auch Torwart Emil Sleifir nicht zu verhindern vermochte.

Eine ausgewogenere zweite Spielhälfte rettete die Lüneburger vor einer höheren Niederlage  welche zum Abpfiff mit 46:24 zugrunde lag

„Die mC des HV Lüneburg hat einfach zu wenig aus ihrem Chancenplus gemacht. Etliche Fehlwürfe, ungewohnte technische Fehler,  mangelnde Aggressivität in der Abwehr und im Tor konnten wir einfach nicht mehr kompensieren.
In der Summe ist das Ergebnis zu deutlich.
Es ist kein Beinbruch gegen Daverden zu verlieren und trotz der Niederlage herrscht auch keine Panik.
Natürlich müssen wir jetzt erstmal unsere Hausaufgaben erledigen und da liegt sicherlich auch der volle Fokus vor dem nächsten Heimspiel.  Diese Niederlage hilft auf jeden Fall, die eigene Wahrnehmung zu schärfen,“ so das Statement von Trainer Hansen.

Auf der Platte:

Emil Sleifir (Tor), Matti Mertens (8), Thure Wilken (6), Keke Wieben (7), Henry Flohr (1), Noah Sabin (2), Leo Patzelt, Jonas Freytag, Bela Mailänder, Tristan Meuthien

mC mit starkem Auftritt im zweiten Spiel

mC mit starkem Auftritt im zweiten Spiel

Am Sontag gab die mC aus Lüneburg ihre Visitenkarte in der gelben Sporthalle beim SG VfL Wittingen / Stöcken ab.

Nach der Verletzungsserie der letzten Wochen und der Genesung einiger Führungsspieler, konnten die Lüneburger nach dem verpatzten Auftakt, endlich zeigen was in ihnen steckt.

„Unsere Abwehr war wieder voll da“, lobte Trainer Christian Hansen den Auftritt seiner Mannschaft, „das war im zweiten Spiel auch eine Einstellungsfrage.“

Ein Grund für den starken Auftritt der mC, war sicherlich auch die Rückkehr vom Kreis Matti Mertens und unserem Torwart Emil Sleifir, was unseren Rückraum mit Keke Wieben, Thure Wilken, Henry Flohr und Bela Mailänder wieder zur gewohnten Dynamik und Sicherheit im Spielaufbau verhalf.

Die Lüneburger mC startete sofort mit einer gelungen Angriffsaktion und einem schnellen Tor, genau nach ihrem Matchplan.
Die Abwehr agierte hochkonzentriert mit Druck und überaus aufmerksam, wodurch einge Ballgewinne zu Buche standen, die dann über Tempogegenstöße zum eigenen Erfolg umgemünzt werden konnten, so das kurz nach dem Anpfiff schon ein 4 Tore Vorsprung herausgespielt wurde.

Wittingen/Stöcken nutzte allerdings, zwischen der elften und dreizehnten Minute ihre Chancen dem Anschluss näher zu kommen, hervorgerufen aus einer unnötigen Übermotivation der Lüneburger Jungs, was den Coach zur ersten Auszeit bewegte.

Kurz Ruhe reinbringen, die Konzentration festigen und die Stärke nutzen, sich bei taktischen Änderungen des Gegners, schnell anzupassen, war der Kontext des HVL Trainer, was die LüneburgerJungs umgehend umzusetzen vermochten.
Mit dynamisch breitem und temporeichem Spiel nach vorne, wurde immer wieder in die klug herausgespielen Lücken eingestoßen, der Kreis gut bedient und die Außen Kian Samara, Noah Sabin und Luis Masch, in jeder Variante einbezogen, so das es zur Halftime 8:16 zugunsten des HVL Team stand.

Auch in der zweiten Hälfte blieben die Schützlinge von Trainer Hansen, von der ersten Sekunde an hellwach.
Zwar konnten die Wittinger phasenweise mithalten, doch die Abwehr sowie der Torwart der HVL Jungs, zeigte sich im gesamten Verlauf der Partie stärker und stärker und im Umschaltspiel weiter dynamisch, kämpferisch und temporeich, so das am Ende ein dominierender aber auch verdienter 17:39 Sieg für die Lüneburger zu Buche stand und zwei Punkte auf der Haben Seite.

„Eine starke Leistung, die das gesamte Team auf der Platte gemeistert hat, aber die Saison ist erst am Anfang und es gilt gesund, fit, sowie mental gefestigt zu bleiben. Wir haben zwar temporeich, intillegent und auch konsequent mit dem Willen zum Sieg gespielt und dennoch ein paar sehr gute Chancen unnötig liegen gelassen, woran wir in den nächsten Trainingsphasen noch arbeiten müssen“, so der Trainer.

Mit Spaß am Ball:
Emil Sleifir (Tor), Matti Mertens (4), Thure Wilken (3), Keke Wieben (15), Henry Flohr (7), Kian Samara (2), Noah Sabin (8), Luis Masch, Bela Mailänder, Tristan Meuthin 

mC – stark geschwächt ins Auftaktspiel

Technisch gut vorbereitet, mental gefestigt und hoch motiviert sollte es eigentlich am vergangenen Sonntag in das Auftaktspiel der Landesliga Ost gegen den Buxtehuder SV in Buxtehude gehen.

Die Voraussetzungen hierfür waren aber seit letzter Woche alles andere als gut.
Aufgrund von aktuell zahlreichen, längerfristig verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen der mC Leistungsträger, konnte die Lüneburger Mannschaft nur sehr stark ersatzgeschwächt zum Auftaktspiel in Buxtehude antreten.

Die Option einer Spielverlegung war aufgrund der zeitnahen Ausfälle zum anstehenden Spieltermin leider auch nicht mehr möglich, so der Kommentar von Trainer Hansen

Es galt zudem den Rückraum und somit den Angriff komplett umzubesetzen, wie auch den Kreis und die verletzten Torhüter durch einen im Aufbau befindlichen Nachwuchs- Feldspieler des jüngeren C Jahrgangs zu ersetzen.

Dennoch nahmen die acht mC Spieler die spezielle Herausforderung an und stellten sich der Mammutaufgabe gegen den Buxtehuder SV, die in voller Mannschaftstärke antraten.

In der ersten Hälfte machte sich das Fehlen einiger Stammspieler, insbesondere des Torwarts bemerkbar, da die Lüneburger Abwehr zwar im Spielablauf gut funktionierte, aber insbesondere die hohen Bälle des Gegners, über den eigenen Block, aufgrund der kleineren Größe des Ersatztorwarts ins Tor gingen.

Pech hatten die Lüneburger auch noch, da der Spielmacher (RM) Thure Wilken, gute Anspiele an den Kreisläufer Henry Flohr gab und den Rückraumspielern Kian Samara und Keke Wieben das Einbrechen in die Deckungslücken an den Kreis ermöglichte, jedoch gerade in der Anfangsphase an dem gut eingestellten Buxtehuder Torhüter scheiterten.

Die Außen wurden im Spielverlauf viel aktiver mit eingebracht, was dann gerade auf rechts durch Noah Sabin immer wieder zum Erfolg führte, wie auch ein gehaltener 7m durch eine tolle Abwehrleistung von Bela Mailänder im Tor.

Dennoch musste der Lüneburger Ersatztorwart sich immer wieder insbesondere den hohen Bällen und Torwürfen durch die eigenen Deckungslücken geschlagen geben, so das es zur Halbzeit 22:12 stand.
Konzentriert bleiben und den Abstand wenn möglich verkürzen, war für den zweiten Spielabschnitt das gesetzte Ziel.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang und die Lüneburger gaben sich noch lange nicht geschlagen, da der Rückstand bis zur 30 Minute noch immer übersichtlich war und in der besten Phase der Lüneburger Jungs, durch eine engagierte und kräftezehrende wie auch packende Leistung gerade über die Mitte und Außen Luis Masch und Noah Sabin bis zur 38 Minute der Rückstand von zwölf auf neun Tore verkürzt werden konnte, so das Buxtehude ihre Auszeit nehmen musste.

Die taktische Unterbrechung zeigte Wirkung.
Die durchweg hohe und sehr engagierte Spielleistung des dezimierten Lüneburger Teams mit nur einem Auswechselspieler (Tristan Meuthien) zollte dem Spiel ab der 40 Minute, trotz eigener Auszeit, seinen Tribut, so das zum Abpfiff ein 41:24 gegen die Lüneburger im Ergebnis stand.

„Das Ergebnis kann die Leistung nicht in Abrede stellen und gibt leider nicht das reale Spiel wieder. Die Jungs und da gibt es nichts zu kritisieren, haben kräftezehrend durchspielen und das halbe ausgefallene Team auf allen Positionen kompensieren müssen, so das am Ende des Spiels die Kraft und die Konzentration verständlicher Weise nachließ.

Das war eine spezielle Situation, die schon die ganze Woche durch die täglichen verletzungs- und krankheitsbedingte internen Abmeldungen der Torhüter, Stammspieler und der Bank, sehr viel Anspannung mit sich brachte.
Wir mögen das erste Spiel verloren haben, aber ich bin Stolz auf die Jungs, die nie auf der Platte aufgegeben und immer mit sehr motivierten Einsatz, toller Disziplin und mit Spielfreude den Teamgeist in einem fairen Spiel hochgehalten haben“, so das Fazit von Trainer Hansen.

Wir hoffen sehr, uns am 03.Okt. gegen die SG Vfl Wittingen/ Stöcken, wieder anders präsentieren zu können.

Es spielten:
Bela Mailänder (Tor), Keke Wieben (4), Thure Wilken (5), Henry Flohr (5), Kian Samara (1), Luis Masch, Noah Sabin (9), Tristan Meuthien

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