Neue Gegner für HVL-Teams!!

Der Handballverband hat das lange Pfingstwochende genutzt und die Einteilung der Spielklassen für die am 14. September beginnende neue Saison 2025/2026 vorgenommen. Dabei gibt es für die beiden Topteams des HVL einige neue Gegner. Die Oberligadamen spielen in der Nordstaffel und müssen weiterhin weit reisen. Aus der Verbandsliga West sind die SpVgg Brandlecht-Hestrup (bei Nordhorn an der holländischen Grenze) und GW Mühlen (bei Vechta an der A1) aufgestiegen. Hinzu kommt als Aufsteiger aus der Verbandsliga Nord der Elsflether TB und als Absteiger aus der Regionalliga die HSG Hude/Falkenburg. Topfavorit in der neuen Saison dürfte die neue HSG Stade/Fredenbeck II sein. Im Raum Stade gibt es zur neuen Saison eine Megafusion, die vielleicht auch Vorbild für andere Regionen sein kann angesichts des Nachwuchsmangels. Der VFL Fredenbeck, der TuS Harsefeld und der VFL Stade legen ihre Jugendteams zusammen und treten unter dem Namen JSG FSH an. Der Megaverein trainiert dann 500 (!) Kinder und Jugendliche in 34 Jugendmannschaften!! Gleichzeitig fusionieren im Frauenhandball der VFL Stade und der VFL Fredenbeck und spielen zukünftig als HSG mit Teams in der Regionalliga, Oberliga und Verbandsliga.

Auch für die Verbandsligaherren des HVL gibt es überraschend sechs neue Teams in der Verbandsliga Ost und nachdem das Team von Trainer Flessner in dieser Saison den Aufstieg in die Oberliga verpasst hat, dürfte es in der neuen Saison auch nicht einfacher werden, zumal auch weitere Auswärtsfahrten hinzukommen. Zwei Aufsteiger und drei Absteiger haben die Klasse verlassen, der TSV Wietzendorf wurde gemeinsam mit Landesligaaufsteiger Bergen in die Verbandsliga Nord eingeordnet. Es gibt mit dem BTSV Eintracht Braunschweig als Landesligameister der Staffel Braunschweig-Göttingen nur einen echten Aufsteiger in die Verbandsliga Ost. Ansonsten kommen mit dem TV Sehnde, MTV Groß Lafferde, HG Elm und der HSG Nord Edemissen vier Mannschaften aus der bisherigen Verbandsliga Süd hinzu und mit dem VFB Fallersleben der Absteiger aus der Oberliga Süd. Sicherlich keine leichtere Saison für den HVL.

Auch auf Regionsebene gibt es Neuerungen. Dort ist ebenfalls der „Fachkräftemangel“ angekommen und so gibt es jetzt bei Damen und Herren mit der Landesliga, der Regionsoberliga und der Regionsliga nur noch jeweils drei Staffeln auf Regionsebene unterhalb der Verbandsliga. Die zweite Damen des HVL startet zur neuen Saison in der Regionsoberliga Nord und muss jetzt häufiger in den Raum Stade reisen. Gegner sind neben Bardowick und Embsen unter anderem die 2. Vertretung des VFL Horneburg, die 4. Mannschaft der neuen HSG Stade/Fredenbeck und der VFL Sittensen. Für die zweite Herren, die in der Regionsoberliga Süd antritt, bleiben fast alle Gegner gleich. Allerdings hat der Verbandsligaabsteiger Altencelle nicht für die Landesliga gemeldet, sondern tritt zur neuen Saison in der Regionsoberliga an. Die 3. und 4. Herren wurden in die Regionsligen Nord und Ost eingruppiert. Die Oldies der 3. spielen hauptsächlich gegen Teams aus dem Raum Winsen/Hollenstedt, die 4. Herren hat die Derbys gegen Adendorf und Bienenbüttel und trifft ansonsten auf  Teams aus dem Dannenberger/Uelzener Raum. Los geht es auf Regionsebene bereits am ersten Septemberwochenende.

Vor der neuen Saison geht es aber erst noch einmal  für drei Jugendteams um die Qualifikation zur Jugendoberliga bzw. Landesliga. Dabei trifft die männliche A-Jugend am Dienstag um 20.15 im Auswärtsspiel in Gifhorn auf den dortigen MTV. Nach dem Sieg im ersten Spiel könnten die Jungs von Trainer Hansen mit einem weiteren Sieg schon den Aufstieg in die Oberliga  feiern! Am kommenden Sonntag ab 12 Uhr gibt es dann in Lüneburg ein Relegationsturnier zur Landesliga. Neben dem HVL kämpfen der TuS Jahn Hollenstedt, die 2. Mannschaft des MTV Eyendorf und die 3. Mannschaft der JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld um zwei Landesligaplätze. Am Sonntag um 15 Uhr gibt es dann noch für die männliche B-Jugend die Chance im Spiel gegen den TSV Wietzendorf sich für die 2. Runde der Relegation zur Oberliga zu qualifizieren. Beide Teams haben gegen den schon als Aufsteiger feststehenden TSV Daverden verloren und nur der Sieger dieser Partie kommt eine Runde weiter und bekommt eine zweite Chance doch noch den Aufstieg zu feiern.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.  Mehr erfahren