Handball Verein Lüneburg

mC – stark geschwächt ins Auftaktspiel

Technisch gut vorbereitet, mental gefestigt und hoch motiviert sollte es eigentlich am vergangenen Sonntag in das Auftaktspiel der Landesliga Ost gegen den Buxtehuder SV in Buxtehude gehen.

Die Voraussetzungen hierfür waren aber seit letzter Woche alles andere als gut.
Aufgrund von aktuell zahlreichen, längerfristig verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen der mC Leistungsträger, konnte die Lüneburger Mannschaft nur sehr stark ersatzgeschwächt zum Auftaktspiel in Buxtehude antreten.

Die Option einer Spielverlegung war aufgrund der zeitnahen Ausfälle zum anstehenden Spieltermin leider auch nicht mehr möglich, so der Kommentar von Trainer Hansen

Es galt zudem den Rückraum und somit den Angriff komplett umzubesetzen, wie auch den Kreis und die verletzten Torhüter durch einen im Aufbau befindlichen Nachwuchs- Feldspieler des jüngeren C Jahrgangs zu ersetzen.

Dennoch nahmen die acht mC Spieler die spezielle Herausforderung an und stellten sich der Mammutaufgabe gegen den Buxtehuder SV, die in voller Mannschaftstärke antraten.

In der ersten Hälfte machte sich das Fehlen einiger Stammspieler, insbesondere des Torwarts bemerkbar, da die Lüneburger Abwehr zwar im Spielablauf gut funktionierte, aber insbesondere die hohen Bälle des Gegners, über den eigenen Block, aufgrund der kleineren Größe des Ersatztorwarts ins Tor gingen.

Pech hatten die Lüneburger auch noch, da der Spielmacher (RM) Thure Wilken, gute Anspiele an den Kreisläufer Henry Flohr gab und den Rückraumspielern Kian Samara und Keke Wieben das Einbrechen in die Deckungslücken an den Kreis ermöglichte, jedoch gerade in der Anfangsphase an dem gut eingestellten Buxtehuder Torhüter scheiterten.

Die Außen wurden im Spielverlauf viel aktiver mit eingebracht, was dann gerade auf rechts durch Noah Sabin immer wieder zum Erfolg führte, wie auch ein gehaltener 7m durch eine tolle Abwehrleistung von Bela Mailänder im Tor.

Dennoch musste der Lüneburger Ersatztorwart sich immer wieder insbesondere den hohen Bällen und Torwürfen durch die eigenen Deckungslücken geschlagen geben, so das es zur Halbzeit 22:12 stand.
Konzentriert bleiben und den Abstand wenn möglich verkürzen, war für den zweiten Spielabschnitt das gesetzte Ziel.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang und die Lüneburger gaben sich noch lange nicht geschlagen, da der Rückstand bis zur 30 Minute noch immer übersichtlich war und in der besten Phase der Lüneburger Jungs, durch eine engagierte und kräftezehrende wie auch packende Leistung gerade über die Mitte und Außen Luis Masch und Noah Sabin bis zur 38 Minute der Rückstand von zwölf auf neun Tore verkürzt werden konnte, so das Buxtehude ihre Auszeit nehmen musste.

Die taktische Unterbrechung zeigte Wirkung.
Die durchweg hohe und sehr engagierte Spielleistung des dezimierten Lüneburger Teams mit nur einem Auswechselspieler (Tristan Meuthien) zollte dem Spiel ab der 40 Minute, trotz eigener Auszeit, seinen Tribut, so das zum Abpfiff ein 41:24 gegen die Lüneburger im Ergebnis stand.

„Das Ergebnis kann die Leistung nicht in Abrede stellen und gibt leider nicht das reale Spiel wieder. Die Jungs und da gibt es nichts zu kritisieren, haben kräftezehrend durchspielen und das halbe ausgefallene Team auf allen Positionen kompensieren müssen, so das am Ende des Spiels die Kraft und die Konzentration verständlicher Weise nachließ.

Das war eine spezielle Situation, die schon die ganze Woche durch die täglichen verletzungs- und krankheitsbedingte internen Abmeldungen der Torhüter, Stammspieler und der Bank, sehr viel Anspannung mit sich brachte.
Wir mögen das erste Spiel verloren haben, aber ich bin Stolz auf die Jungs, die nie auf der Platte aufgegeben und immer mit sehr motivierten Einsatz, toller Disziplin und mit Spielfreude den Teamgeist in einem fairen Spiel hochgehalten haben“, so das Fazit von Trainer Hansen.

Wir hoffen sehr, uns am 03.Okt. gegen die SG Vfl Wittingen/ Stöcken, wieder anders präsentieren zu können.

Es spielten:
Bela Mailänder (Tor), Keke Wieben (4), Thure Wilken (5), Henry Flohr (5), Kian Samara (1), Luis Masch, Noah Sabin (9), Tristan Meuthien

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