Erfolge des Vereins

Niedersachsen­meister­schaft u. norddeutscher Vizemeister weibliche C-Jugend 2011

Saison 2010/2011
- Landesliga-Meisterschaft männl. B-Jugend 
- Landesliga-Meisterschaft weibl. B-Jugend 
- Landesliga-Meisterschaft weibl. C-Jugend
- Landesliga-Vizemeisterschaft 1. Herren 
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: 2. Herren
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: männl. A-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: männl. C-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Mitte: weibl C-Jugend 2
- 1. Platz Regionsoberliga Ost: weibl. D-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Ost: männl. E-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: weibl. E-Jugend 
- 1. Platz Regionsklasse 2 OH: 3. Herren
- 2. Platz Regionsoberliga Mitte: männl. D-Jugend 
- 2. Platz Regionsoberliga Ost: männl. D-Jugend 2
- 2. Platz Regionsoberliga Nord: männl. E-Jugend 2
- 5. Platz Oberliga Niedersachsen: 1. Damen 

HSG Rosche-Bankewitz – HVL III 26:12 (11:4)

HVL: Gärtner, Bolle, Schulze; Cloppenburg, Macke (je 3), L. Richter, Frohn (je 2), Klein, M. Richter (je 1), Strunk, Sander, Langmach (n.e.), Sylvester (n.e.). Headcoach: Jürgensen

Torfolge: 4:0, 8:2, 11.4; 12:5, 17:5, 20:6, 20:9

Strafminuten 2/6 (Sander, Macke, Cloppenburg).

„Deutschland war ein harmonisches Orchester, die Niederlande eine angetrunkene Blaskapelle ohne Dirigenten.“

So eindeutig beurteilte die internationale Presse den Unterschied zweier Weltklasse-Nationalmannschaften anlässlich eines Länderspiels unter der Woche in Hamburg. Jogis Löwen hatten die Holländer nach 14 Jahren nicht einfach nur mal wieder besiegt – nein, sie hatten sie vorgeführt, gedemütigt.

Auch in Rosche  sollte ein Spitzenspiel stattfinden am Ende dieser Woche. In der Regionsklasse Ostheide empfing die heimische HSG die ebenfalls verlustpunktfreie und seit 21 Monaten unbesiegte HVL –Vertretung.

Alles war bestens vorbereitet: Die Halle war voll, der Ghetto-Blaster aufgedreht, die Bockwürstchen erhitzt – ein Spitzenspiel gab es trotzdem nicht zu sehen in der alten Roscher Schulsporthalle unter der Leitung der beiden (viel zu) jungen Gellersener Schiedsrichterinnen Julina Dietrich & Bettina Meschkat.

Es war ein Klassenunterschied, eine Demonstration, das Ende einer Ära: Die junge Rosche Truppe wirbelte den HVL gehörig durcheinander, war uns in punkto Entschlossenheit, Durchsetzungsvermögen, Aggressivität  & Laufbereitschaft (um nur die wichtigsten Faktoren zu nennen)  turmhoch überlegen. Und das alles nie unfair oder überhart – die im Schnitt halb so alte Heimmannschaft war  von Beginn an Chef im Ring, ließ dem überforderten HVL nie Luft zum Atmen.

Umso erstaunlicher, dass der eine oder andere Sportskamerad überhaupt noch Luft zum Meckern hatte – oder waren die daraus resultierenden Zeitstrafen gar willkommende Verschnaufpausen?

Gelungene HVL –Kombinationen konnte  man an einer Hand abzählen: wenn mal schnell gespielt wurde gab es Lücken am Kreis, welche von Cloppenburg oder dem einlaufenden Lennart Richter genutzt wurden. Insgesamt  aber entwickelte der sogenannte Rückraum nie Gefahr oder Durchschlagskraft. Einzig die drei Torleute erreichten Normalform: Ohne Thomas, Thomas & Jockel hätten wir auch 40 Dinger kassieren können an diesem ernüchternden Samstagabend im nebeligen Hinterland von Bad Bevensen.

Spätestens heute fand eine Wachablösung statt in der Provinzhandball – Landschaft  zwischen Lüneburg, Lüchow  & Uelzen: Die stürmische Jugend aus Rosche zog eindrucksvoll vorbei an den behäbigen Altmeistern von der Ilmenau. Eigentlich gar keine schlechte Erkenntnis für die Zukunft unserer  Lieblingsportart…