Erfolge des Vereins

Niedersachsen­meister­schaft u. norddeutscher Vizemeister weibliche C-Jugend 2011

Saison 2010/2011
- Landesliga-Meisterschaft männl. B-Jugend 
- Landesliga-Meisterschaft weibl. B-Jugend 
- Landesliga-Meisterschaft weibl. C-Jugend
- Landesliga-Vizemeisterschaft 1. Herren 
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: 2. Herren
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: männl. A-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: männl. C-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Mitte: weibl C-Jugend 2
- 1. Platz Regionsoberliga Ost: weibl. D-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Ost: männl. E-Jugend
- 1. Platz Regionsoberliga Nord: weibl. E-Jugend 
- 1. Platz Regionsklasse 2 OH: 3. Herren
- 2. Platz Regionsoberliga Mitte: männl. D-Jugend 
- 2. Platz Regionsoberliga Ost: männl. D-Jugend 2
- 2. Platz Regionsoberliga Nord: männl. E-Jugend 2
- 5. Platz Oberliga Niedersachsen: 1. Damen 

HV-Lueneburg » Mannschaften » Männlich » 1. Herren

1. Herren

Mannschaftsdetails

Spielklasse: Landesliga Lüneburg
Trainer: Detlef Wehrmann
Betreuer: Klaus-Peter Preuß
Training: Di. und Do. je 20-22 Uhr, BBS Halle Schwalbenberg, 21337 Lüneburg

Kontakt: Detlef Wehrmann
Web: www.1-herren-hvl.de

Tabelle und Spielplan

Spielberichte

Lüneburger Landeszeitung vom 13.02.2012

Lüneburger Landeszeitung vom 06.02.2012

Lüneburger Landeszeitung vom 16.01.2012

Lüneburger Landeszeitung vom 19.12.2011

Handball-Gala in Oedeme

Motiviert bis zum Schluss - HVLer begeistern Zuschauer                   Foto: Dieter Krügel

1. Herren nach großem Kampf alleiniger Tabellenführer -  34:28 gegen den TuS Jahn Hollenstedt 

 mz Lüneburg.  Großer Handball-Abend in Lüneburg!  Mit Kampfgeist  und Herz schlagen die 1. Herren in voller Halle das Team aus Hollenstedt. Der ärgste Mitkonkurrent um die Meisterschaft erwies sich als der erwartet harte Brocken, doch ließen sich die HVLer auch durch teilweise überharten Körpereinsatz den Schneid nicht abkaufen. Allen voran ein überragender Christian Fleßner, der die Ärmel so richtig hochkrempelte und den Gegner mit starkem Zug zum Tor immer wieder vor Probleme stellte. Daneben ein Timo Bleckwedel, der es ihm gleich tat und außen wieder einmal ein Harald Kätker, der durch Cleverness und Treffsicherheit überzeugte. Doch das alles wäre nur die Hälfte wert gewesen, wenn nicht im Tor eine überragende Nr. 1 gestanden hätte: Glanzparaden und fünf gehaltene Siebenmeter waren das Tageswerk von Philipp Pape.

Doch der Reihe nach: Als es in der 18. Minute 13:6 für den HVL stand, hätte man glauben mögen, die Sache sei klar. Doch Fakt war, das ein überaus dynamischer TuS Jahn Hollenstedt gegen die stabile Abwehr des HVL angelaufen war, und die Lüneburger sich nicht den Hauch einer Schwäche leisten durften, wenn sie das Spiel gewinnen wollten. Mit Hilfe des spät eingewechselten Axel Koch, der brillierte und sich dieses Mal nicht einen Fehlwurf leistete, gelang es zwar, auf 18:10 davon zu ziehen, doch als Christian Fleßner  ab der 26. Minute manngedeckt wurde, riss der Faden ein wenig und die Hollenstedter verkürzten zum Ende der ersten Halbzeit auf 18:12.

Auch nach der Pause ließ der TuS Jahn eine Vorentscheidung nicht zu. Insbesondere Jannik Bennecke, der acht Tore für Hollenstedt warf, war kaum in den Griff zu bekommen. Seine präzisen und harten Würfe aus der zweiten Reihe hielten sein Team in Reichweite. Und tatsächlich: Als das temporeiche und kampfbetonte Match den zu erwartenden Tribut forderte, die Kondition bei allen nachließ, kamen die Hollenstedter in der 52. Minute  noch einmal auf 27:24 Tore heran. Jedoch schlug nun die Stunde eines pfeilschnellen Waldemar Stenka, der die Lüneburger mit einem sehenswerten Wurf aus spitzem Winkel wieder mit vier Toren nach vorn brachte. Damit war der Startschuss für eine Endphase gegeben, die große Begegnungen ausmacht. Die Chronologie der Ereignisse im Telegrammstil:  52. Minute: Milan Uhe legt sein Gesellenstück ab und wirft mit voller Konzentration vom Kreis das 28:24 - 53. Minute:  Hollenstedt verkürzt ein zweites Mal auf drei Tore, Spielstand: 28:25 - 54.Minute:  Fleßner hängt sich erneut rein, wirft sein neuntes Tor und trifft zum 29:25 - 55. Minute: Kätner wird eingewechselt und bringt dem ausgepowerten Team ein Stück Stabilität  zurück - 57.Minute: Stenka trifft mit präzisem und harten Wurf erneut von außen, es steht 30:25 - Noch immer 57. Minute: Der überragende Pape hält seinen fünften Siebenmeter - 58. Minute:  Hollenstedt verkürzt auf 30:26 - Gleiche Minute: Traumpass von Stenka quer über den Kreis zu Kätker, der trifft von außen zum 31:26 - Noch immer die 58. Minute: Dritte 2-Minuten-Strafe und damit Rot für Marjan Bode nach hochmotivierten Einsatz und starker Abwehrleistung. Wegen weiterer Zeitstrafen war der HVL ab da nur noch mit drei Feldspielern auf dem Platz - 59: Minute: Fleßner trifft trotz der deutlichen Unterzahl, wird zuvor erneut durch ein Foul zu Boden gebracht. Das Tor zählt nicht, weil vorher abgepfiffen worden war - 60. Minute: Am Ende vollstreckt Milan Uhe: 34:28 - Sieg für den HVL !

Fazit des Spiels: Der HVL kann gegen einen schweren Gegner gewinnen, der bis zum Schluss nicht aufgibt. Ein konzentriert spielender Axel Koch kann auch aus unmöglichen Situationen treffen und für das Team jederzeit der Matchwinner sein. Marjan Bode ist der athletischste und dynamischste von allen und nicht nur im Sturm eine entscheidende Größe. Jan Drewes und Neuzugang Matthias Klöfkorn üben Druck aus und lassen ihr hohes Potential erkennen, obwohl beide mehrmals unglücklich knapp verziehen und nur den Pfosten treffen. Fleßner ist der Leitwolf. Wenn er sich reinhängt und einen Lauf hat, hat das Team auch einen. Harry Kätker ist der stärkste Außen der Liga, und der cleverste. Lars Wolter geht im entscheidenden Moment an die Stelle, wo man ihn braucht. Waldemar Stenka ist der schnellste und mannschaftsdienlichste Spieler. Er gibt keinen Ball verloren. Philipp Pape ist als Torwart von der Tagesform abhängig. Er hat das Gen, das sein Team in einem Spitzenspiel braucht, und heute einen Superjob zwischen den Pfosten abgeliefert. Milan Uhe und Jan Moritz Helms sind hochmotiviert, laufen stabil und sind wertvolle Stützen der Mannschaft geworden. 
Trainer Detlef Wehrmann hat sein Team hervorragend eingestellt. Die Abwehr steht und im Angriff ist viel zielführende Bewegung. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie gut eingespielt ist und bei hoher Konzentration kaum technische Fehler macht. Mithin: Die Verbandsliga ruft früh! 
Die Hauptaufgabe von Coach Wehrmann wird sein, das Team bei vermeintlich schwächeren Gegnern so zu motivieren, dass böse Überraschungen ausbleiben. 

Zufriedenere Zuschauer jedenfalls hat der HVL in dieser Saison nicht gesehen - viele werden wiederkommen! Vom Mischpult betreute sie Nachwuchs-Hallensprecher Sunny D. mit Infos und Hits aus den Charts.

Tore: Fleßner: 9, Kätker: 7, davon 3 Siebenmeter, Bleckwedel: 5, Koch: 4, Stenka: 3, Bode: 3, Uhe: 2, Wolter: 1

Lüneburger Landeszeitung vom 05.12.2011

Lüneburger Landeszeitung vom 28.11.2011

LZ

Lüneburger Landeszeitung vom 21.11.2011

Lüneburger Landeszeitung vom 14.11.2011

Lüneburger Landeszeitung vom 07.11.2011

Lüneburger Landeszeitung vom 31.10.2011